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Bilanz des Blitzmarathons

Allein in Bayern wurden im Rahmen des einwöchigen Blitzmarathons eine Million Fahrzeuge kontrolliert und dabei 25.000 Verstöße wurden beanstandet. Laut dem bayerischen Innenminister Herrmann habe es nur rund zwei Drittel der sonst üblichen Beanstandungen bei Geschwindigkeitskontrollen gegeben. Die Autofahrer waren scheinbar vorgewarnt und langsamer unterwegs.

Trotzdem gab es auch besonders gravierende Temposünder. Z. B. ein Raser aus Oberfranken, der auf der Bundesstraße mit 193 km auf regennasser Fahrbahn unterwegs war. Erlaubt sind dort 100 Stundenkilometer. Und auch ein Tourist aus China hatte es im Urlaub besonders eilig. Er führ auf der Autobahn 172 km/h bei erlaubten 80 km/h. Er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Im Rahmen des Blitzmarathons wurden auch über 100 Strafanzeigen gestellt, u. a. wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis. 62 alkoholisierte Fahrer und 25 Drogenfahrten wurden unterbunden. Außerdem hatten etwa 1.100 kontrollierte Personen den Sicherheitsgurt nicht angelegt.

 

Bundesweiter Blitzmarathon am 10.10.2013

Am heutigen Donnerstag findet bundesweit ein „Blitz-Marathon“ statt. Seit 6 Uhr morgens werden für 24 Stunden an 8600 Stellen Tempokontrollen durchgeführt. In Bayern soll die Aktion sogar eine ganze Woche andauern.

Die Tempokontrollen sollen zu einer Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer und damit zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit führen. „Nicht angepasste Geschwindigkeiten“ sind nach wie vor eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Immerhin sind diese laut ADAC seit 1991 von 84.000 auf 34.000 im Jahr 2012 gesunken, u.a. aufgrund von intensiver Verkehrssicherheitsarbeit und Aktionen wie dem Blitz-Marathon.

Die Blitzerstellen wurden i. d. R. vorher bekannt gegeben, entsprechende Informationen dazu finden Sie auf Seiten der Innenministerien, Verkehrsbehörden oder müssen Sie bei Ihrer Polizeidienststelle erfragen.

Eine Übersicht mit weiteren links finden Sie auch auf spiegel.de.

 

Zum 1. April haben sich die Bußgelder erhöht!

Fast jedes Jahr im Frühjahr wird der Bußgeldkatalog für Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten überarbeitet. So auch dieses Jahr. Neben zahlreichen formellen Anpassungen an die neue StVO, die ebenfalls am 1.4. in Kraft getreten ist, gibt es auch einige Änderungen bei den Verwarnungen und Bußgeldern. Vor allem bei Verstößen im Zusammenhang mit der Beleuchtung wird es teurer. Aber auch ein vergessener oder abgelaufener Parkschein bzw. eine Parkscheibe kostet jetzt mindestens 10 statt bisher 5 Euro.

Den gesamten amtlichen Tatbestandskatalog finden Sie auf der Homepage des Kraftfahrtbundesamtes unter www.kba.de.

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Bundesrat beschließt Zustimmung zur neuen StVO

Endlich wieder Klarheit im Verkehrsrecht: Nachdem im Frühjahr 2010 die 46. Verordnung zur Änderung der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für nichtig erklärt wurde, hat der Bundesrat in seiner 900. Sitzung am 21.09.12 dem kompletten Neuerlass der StVO zugestimmt! Die Paragraphen wurden neu strukturiert, einige Verkehrszeichen wurden abgeschafft und die Radverkehrsvorschriften wurden geändert.