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sh | stvo.de - 10.07.2018

Neue Autos sind ab dem Werk mit einer Kamera und einem Bildschirm ausgestattet, die beim Einparken oder Rückwärtsfahren einen guten Überblick bieten. Ältere Kfz haben diese Technik meist nicht. Doch das ist kein großes Problem: Ohne großen Aufwand können Sie an Ihrem Auto eine Rückfahrkamera nachrüsten! Damit können Sie helfen, die Sicherheit in unübersichtlichen Bereichen wie Supermarktparkplätzen oder Parkhäusern zu steigern. Das ist vor allem von Bedeutung, wenn Sie mit großen SUVs oder Vans unterwegs sind. Aber auch Modelle aus der Mittelklasse von BMW oder Audi haben eine Rückfahrkamera. Sollten Sie planen, Ihr Auto nachträglich mit einer Rückfahrkamera auszustatten, finden Sie eine Vergleichstabelle zu Rückfahrkameras bei Warenvergleich.de.

 

Rückfahrkamera selber einbauen und viel Geld sparen

Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, können Sie in Ihrem Auto eigenhändig eine Rückfahrkamera nachrüsten. Dabei sparen Sie bares Geld: Die Kamera, den Monitor und die weitere Technik können Sie bereits ab 60 Euro kaufen. In der Werkstatt kosten die Einzelteile und der Einbau dagegen gut und gerne 1000 Euro! Alleine etwa 500 Euro müssen für die offizielle Technik des jeweiligen Automobilherstellers kalkuliert werden, zusätzlich kommt die Arbeitszeit der Mitarbeiter hinzu.

Dabei ist die Montage ein Kinderspiel! Früher war es nötig, lange Verbindungskabel durch das gesamte Auto zu verlegen, während das Video der Rückfahrkamera heute per Funk an den Bildschirm übertragen werden kann. Den Monitor montieren Sie einfach auf einem Saugnapf und bringen ihn an der Windschutzscheibe an. Den Strom erhält er über den Zigarettenanzünder. Die Kamera am Heck des Fahrzeugs ist so klein, dass sie im Rahmen des Kennzeichens verbaut ist. Es muss also ausgetauscht werden und mit einem Kabel an die Stromversorgung des Fahrzeugs angeschlossen werden.

 

 

Für größere Kfz, beispielsweise Kleintransporter, gibt es entsprechend größere Funk Rückfahrkameras. Diese werden nicht mehr am Kennzeichen montiert, sondern am oberen Ende von einer der beiden Hecktüren. Da die Kameras eine größere Fläche abdecken, ist hier der Effekt des Weitwinkelobjektivs noch deutlicher zu sehen. Das heißt: Die Umgebung wird sehr verzerrt dargestellt. Das sollten Sie beim Fahren beachten!

 

Das sind die Vorteile einer Rückfahrkamera!

Wenn Sie eine Rückfahrkamera nachrüsten, bringt das ausschließlich Vorteile mit sich:

  • Das Rangieren wird erheblich vereinfacht, weil Sie eine bessere Übersicht haben.
  • Weil der tote Winkel kleiner ist, können Sie auch kleine Objekte besser wahrnehmen.
  • Sie haben auch die Anhängerkupplung im Blick, deren Position sie ohne Hilfsmittel nur schätzen könnten.
  • Rückfahrkameras sind günstige Systeme, mit denen sich Unfälle vermeiden lassen.

 

Rückfahrkamera Test: Welche Systeme siegen?

Bevor Sie eine Rückfahrkamera nachrüsten, sollten Sie sich zunächst über die Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Produkte informieren. Fachmagazine führen regelmäßig Rückfahrkamera Tests durch. In einem aktuellen Vergleich aus dem Jahr 2018 ging das Modell Vega Solutions WT-7RM als Testsieger hervor. An ihm können gleich zwei Kameras angeschlossen werden. Eine Fernbedienung erleichtert es Ihnen, Einstellungen vorzunehmen. Einziger Nachteil des Systems ist, dass es nicht kabellos ist.

Das System Aplic mit Einparkhilfe des Herstellers CSL gewann den Rückfahrkamera Test in der Kategorie Preis-Leistungsverhältnis. Der Monitor, auf dem das Video angezeigt wird, ist zwar relativ klein, dafür ist er einklappbar.

Damit die Einparkhilfe funktioniert, werden mit dem Bildschirm und der Kamera gleich die passenden Sensoren mitgeliefert. Das führt dazu, dass auch dieses System an Kabel gebunden ist. Die beste Funk Kamera war im Test die Pathson DE036.