Autotuning: Worauf Autofahrer achten sollten

sh | stvo.de - 23.04.2017

Für viele Autobesitzer stellt das Tuning des eigenen Autos ein Hobby dar, für das sie viel Geld ausgeben. Zudem wollen Autofahrer durch die Tuning-Maßnahmen ihre Individualität und die eigene Persönlichkeit präsentieren. Man unterscheidet beim Autotuning das Interieur- und Karosserietuning vom Fahrwerk- und Motortuning. Ersteres zielt meist lediglich auf optische Veränderungen ab, während letzteres die Fahreigenschaften des Fahrzeugs extrem beeinflussen kann. Gerade beim sicherheitsrelevanten Motor- und Fahrwerktuning sollten Sie daher einige Dinge beachten und im Zweifel lieber einen Fachmann konsultieren. Zudem sollten Sie wissen, dass viele Tuning-Maßnahmen dieser Art abnahmepflichtig sind.

 

Tuning-Zubehör fürs Auto kaufen – Aber wo?

Bevor Sie selbst mit dem Autotuning beginnen können, benötigen Sie natürlich die entsprechenden Tuning-Teile. Um das richtige Zubehör für das eigene Auto zu finden, empfiehlt es sich, in einem auf Tuning spezialisierten Shop zu suchen. So können Sie beispielsweise im Ktec-Design Store nach den verschiedenen Automarken filtern und bekommen dann nur das passende Zubehör angezeigt. Außerdem ist das Zubehör in solchen Shops besonders umfangreich und vielfältig, sodass für jeden Anspruch und jeden Fahrzeugtyp etwas Passendes zu finden ist. Beliebt ist beispielsweise das Offroad-Zubehör Isuzu D-Max ab 2012, das den Isuzu D-Max perfekt für Ausflüge ins Gelände ausrüstet.

 

Einstieg in die Welt des Autotunings – So klappt es

Grundsätzlich ist es für Tuning-Laien empfehlenswert, sich die einschlägige Fachliteratur zu Gemüte zu führen. Viele Autobücher oder Autozeitschriften haben sich auf eine bestimmte Automarke oder sogar auf ein bestimmtes Modell spezialisiert, sodass Sie die Informationen, die Sie für den Umbau benötigen, besonders schnell finden. Alternativ können Sie im Internet recherchieren: In Tuning-Foren gibt es zahlreiche Anleitungen in Schrift- und Videoform. Des Weiteren sind Tuner-Treffs eine gute Lösung, um sich genauer mit der Materie zu befassen und mit Menschen auszutauschen, die Ihre Leidenschaft teilen.

 

Autotuning: Selber erledigen oder den Fachmann ans Werk lassen?

Viele Arbeiten im Tuning-Bereich können Sie selbst durchführen. Andere jedoch verlangen Erfahrung und sollten aus Sicherheitsgründen lieber in die Hände eines Profis gelegt werden. Kleinere Veränderungen können Sie gefahrlos selbst erledigen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Partielle Lackierungen
  • Das Tönen der Scheiben
  • Die Folierung des Autos

Damit geben sich die meisten Autotuning-Fans aber nicht zufrieden. Oft sollen auch Veränderungen am Fahrwerk und an der Karosserie vorgenommen werden. So ist es zum Beispiel beliebt, das Auto tiefer zu legen. Dafür benötigen Sie natürlich mehr Know-how und vor allem auch mehr Equipment. Dann empfiehlt es sich, eine sogenannte Schrauberhalle anzumieten. Solche gibt es in zahlreichen großen Städten. Dort finden Sie alles, was Sie zum Tunen brauchen, wie etwa die Hebebühne, einen Druckluftkompressor und ein Schweißgerät. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Gleichgesinnten zusammenzuschließen, die vielleicht schon mehr Erfahrung haben als Sie. Grundsätzlich gilt aber: Wenn Sie die Radkästen, die Radreifenkombinationen oder die Achsensymmetrie verstellen möchten, sollten Sie das lieber einer Fachwerkstatt überlassen – auch wenn Sie das notwendige Fachwissen besitzen. Derartige Arbeiten sind sehr sicherheitsrelevant und sollten daher immer von einem Experten überprüft werden.

 

Herstellervorgaben müssen beachtet werden

Egal, ob es sich um kleine optische Veränderungen handelt oder ob Sie einen Komplettumbau vornehmen möchten: Die Verkehrstauglichkeit ist das A und O. Deshalb werden beim Tuning bestimmte Papiere benötigt, um ihre Verkehrstauglichkeit zu bestätigen. Beachten Sie daher immer die Herstellerangaben der Tuning-Teile, denn einige müssen gesondert zugelassen werden.

 

Besonders wichtig: Sicherheit und Langlebigkeit der Tuning-Teile

Damit eine optimale Langlebigkeit, Passform und Qualität der Tuning-Teile sichergestellt werden kann, bieten manche Autohersteller ein Werkstuning an. Es ist teurer als die Do-it-yourself-Variante, dafür aber auch zu 100 Prozent sicher und straßentauglich. Denken Sie daran: Nur Fahrzeugveränderungen, die von einer Prüfungsorganisation wie Dekra oder TÜV zugelassen sind und die die Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht verletzen, sind zulässig.