Was gehört ins Auto?

sh | stvo.de - 23.11.2018

Als verantwortungsbewusster Autofahrer sollte man stets ein paar wichtige Dinge für den Fall der Fälle im Auto haben. Zum sind diese Zubehörteile sogar gesetzlich vorgeschrieben. Doch ist es ratsam, auch darüber hinaus einige wichtige Gegenstände stets im Fahrzeug mit sich zu führen. Welche das genau sind, ist auch von der Jahreszeit abhängig. Der folgende Überblick soll aufzeigen, was Autofahrer bei jeder Fahrt mit dabei haben sollten.

Was jeder Autofahrer dabei haben muss

Bestimmte Zubehörteile sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und müssen bei jeder Fahrt mit dabei sein. Dabei handelt es sich um Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten, die laut Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) immer an Bord sein müssen. Aus gutem Grund, denn alle drei Teile sind bei Verkehrsunfällen wichtig, um erste Hilfe leisten, den Unfallort und sich selbst absichern zu können. Zwar muss von jedem dieser teile nur ein Stück an Bord sein, aber bei Warnwesten empfiehlt es sich, auch an Mitfahrer zu denken und mindestens zwei davon mitzuführen.

Beim Verbandskasten ist zusätzlich auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Das Verbandsmaterial ist nur über eine bestimmte Zeitspanne hinweg steril und muss deswegen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums ausgetauscht werden. Das abgelaufene Verbandsmaterial sollte keineswegs anderweitig (z. B. im Haushalt) verwendet werden, um Infektionen zu vermeiden. Zudem muss der Verbandskasten der DIN-Norm 13164 entsprechen. Nur Verbandskästen, die dieser Norm gerecht werden, erfüllen die Vorschriften gemäß Verkehrsrecht.

Sollte im Zuge einer Verkehrskontrolle festgestellt werden, dass eines der oben genannten Teile fehlt, ist mit einem Verwarngeld zu rechnen. Für einen fehlenden Verbandskasten werden dem Fahrer 5 Euro berechnet. Fehlt die Warnweste oder das Warndreieck, ist mit 15 Euro Verwarngeld zu rechnen.

Was sollten Autofahrer stets im Auto dabei haben?

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Gegenständen sollten verantwortungsbewusste Autofahrer stets noch ein paar zusätzliche Zubehörteile mit sich führen. Ganz oben auf dieser Liste steht das Starthilfeset. Gerade in den Wintermonaten kann es vorkommen, dass der Batterie die Puste ausgeht und man selbst auf eine externe Energieversorgung in Form eines anderen Fahrzeugs angewiesen ist. Mit einem Starthilfeset lässt sich diese Verbindung herstellen.

Auch ein Ersatzreifen sollte zur Standardausrüstung in jedem Auto gehören. Moderne Reifen halten viel aus, aber auch nicht alles. Ein Spitzer Stein oder Vandalismus und schon ist die Luft draußen. Ein Reserverad lässt sich mit dem entsprechenden Werkzeug selbst aufziehen, ohne dass der Pannendienst in Anspruch genommen werden muss. Radkreuz und Wagenheber sollten dafür natürlich nicht fehlen, sind aber meist in der Mulde, in der auch das Ersatzrad aufbewahrt wird, zu finden.

Die Sonnenbrille ist ein Utensil, das sowohl im Sommer als auch im Winter dabei sein sollte. Im Sommer gegen direkte Sonneneinstrahlung von oben, im Winter schützt sie gegen reflektiertes Sonnenlicht von geschlossenen Schneedecken. Für die fälle, in denen zu wenig Licht zur Verfügung steht, sollte auch eine Taschenlampe mit an Bord sein. Mit der lassen sich nicht nur bestimmte Bereiche um und am Auto ausleuchten, sondern sie kann in Notfällen auch dazu dienen, auf sich selbst aufmerksam zu machen.

Weitere Utensilien, an die Fahrer denken sollten, sind Parkscheibe, Eiskratzer, Wasser, Schwamm, Spanngurte und, sofern das Fahrzeug etwas älter ist, Motoröl.