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Newsletter Herbst 2015

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Nützliche Apps für das Auto, ein Elektrobike von Harley Davidson, die Mobilitätsrevolution und die Frage, ob Eltern ihre Kinder in die Schule fahren oder laufen lassen sollten.
Nützliche Apps für’s Auto
Nützliche Apps für’s Auto ab | stvo.de
Apps gibt es inzwischen wie Sand am Meer und in jeglichen Kategorien: Apps für’s Shopping, die Gesundheit, das Reisen und natürlich haben sich auch für den Straßenverkehr bereits einige Apps etabliert. Doch welche Apps sind tatsächlich hilfreich für Autofahrer?

Die bekannteste und am meist genutzte Auto-App mit über einer Milliarde Downloads ist Google Maps. Als Alternative zu teuren Navigationssystemen führt sie Fahrzeugfahrer mit präziser Angabe zur Ankunftszeit und unter Einbeziehen von aktuellen Verkehrsstörungen an das gewünschte Ziel.

So ähnlich funktioniert auch die inzwischen von Google aufgekaufte App Waze. Hier können sich die Nutzer zusätzlich untereinander verbinden und austauschen. Verkehrs- und Straßeninformationen können so in Echtzeit gemeldet werden, aber auch die Ankunftszeit von Freunden, die zum gleichen Ziel unterwegs sind, kann nachvollzogen werden. Die Blitzer und Staus, die der App gemeldet werden, sind mit kleinen Icons auf der Straßenkarte gekennzeichnet. Weltweit wird die kostenlose App bereits von 50 Millionen Menschen genutzt.

Auch bei der App Blitzer.de können mobile Blitzer von den Nutzern eingestellt werden. Der Vorteil dieser App besteht jedoch darin, dass bereits über 48.000 feste Blitzer in die App integriert sind und sie dadurch auch im Offline-Modus funktionsfähig ist.

Für Nutzer ohne Internetflatrate oder Urlauber, die im Ausland unterwegs sind, kann auch die App Navfree hilfreich sein. Sie basiert auf Onboard-Karten, die vor Reiseantritt auf das Smartphone geladen werden müssen. Nach dem Urlaub können die Länderkarten ganz einfach wieder gelöscht werden, was sehr Speicher freundlich ist.

Ein Problem, dass sich sowohl im Ausland als auch in Deutschland immer wieder ergibt, ist der Parkplatz Mangel. Wer keine Lust mehr hat, ewig nach freien Parkhäusern zu suchen, ist mit der App Parkopedia richtig bedient. Sie enthält Daten aus über 52 Ländern und besitzt mehr als 38 Millionen Stellplätze. Damit ist sie unter allen Parkplatz-Apps eindeutig die Umfangreichste und v. a. nützlich für Autofahrer, die sich oft in verschiedenen Städten aufhalten. Die Parkhausgebühren pro Stunde sind in der App ebenfalls angegeben.

Für Sparfüchse eignet sich die App Mehr Tanken. An die Markttransparenzstelle angeschlossen hilft sie, die günstigste Tankstelle in der näheren Umgebung in Deutschland zu finden. Auch die Nutzer selbst können hier die Benzinpreise jederzeit eingeben. Um den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs zu ermitteln, ist die App Fuelio bestens geeignet.
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Elektrobike von Harley Davidson soll noch vor 2020 in Serie kommen
Elektrobike von Harley Davidson soll noch vor 2020 in Serie kommen ms | stvo.de
„Project LiveWire“, so heißt das elektro-betriebene Konzeptbike von Harley Davidson. Dass ein Elektrobike ausgerechnet von Harley kommt überrascht so ziemlich jeden, vor allem weil der vertraute Harley-Sound fehlen würde. Doch LiveWire kommt bei den meisten Testern gut an, was auch an dem Sound, der etwas mit dem eines Düsenjets gemein hat, liegt.

Bisher gab es 7.500 Probefahrten und 12.000 „Jump Starts“ auf der Rolle, für die kein Führerschein benötigt wird. Noch ist es ein Prototyp, jedoch soll es schon vor 2020 in Serie gehen. Bis dahin wird Harley Davidson noch einige Testfahrten durchführen um ihr elektro-Motorrad den Wünschen der Kunden besser anpassen zu können.

LiveWire wird mit einem dreiphasigen Wechselstrommotor, der bei 8000 U/min eine Leistung von 55kW/74 PS bringt, angetrieben und fährt damit aus dem Stand von 0 auf 100 in unter vier Sekunden. Dies liegt auch am leichten Gewicht des Motorrads (210 kg Leergewicht), das vor allem dem Voll-Aluminium-Rahmen zu verdanken ist.

Auf einem Touchscreen, der unter anderem Geschwindigkeit und Restreichweite anzeigt, kann der Fahrer zwischen den zwei Fahrmodi „Power“ und „Range“ auswählen. Der Modus „Power“ ist für die maximale Leistung, mit der man eine Maximalgeschwindigkeit von 148 km/h erreichen kann und der Modus „Range“ für die höchstmögliche Reichweite, die bei ca. 100 km liegt. Dieser Wert soll laut Frank Klumpp, dem Marketing-Chef von Harley-Davidson Deutschland, bis zum Serienstart noch erheblich vergrößert werden. Der Akku braucht ungefähr dreieinhalb Stunden bis er wieder voll aufgeladen ist. Somit ist LiveWire nicht unbedingt zum Reisen geeignet, für den normalen Einsatz auf der Straße reicht sie jedoch meist vollkommen aus.
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Mobilitätsrevolution – selbstständig fahrende Autos
Mobilitätsrevolution – selbstständig fahrende Autos sh | stvo.de
Zukünftig sollen Autos selbstständig fahren. Dazu kommunizieren die Fahrzeuge untereinander und mit der Umwelt. So werden Unfälle und Staugefahren in Echtzeit erkannt und auf diese entsprechend reagiert. Das Fahren wird für die Autoinsassen somit sicherer, effizienter und komfortabler. Diese Mobilitätsrevolution wird nun auf der A9 getestet.

Bundesminister Alexander Dobrindt sowie Vertreter des Freistaats Bayern, der Mobilindustrie und IT-Wirtschaft unterzeichneten am 04. September 2015 die "Innovationscharta für das Digitale Testfeld Autobahn". In dieser erklären sich alle Parteien der Charta dazu breit, das Digitale Testfeld Autobahn einzurichten und zu betreiben. Hier sollen die neuen Innovationen erprobt, bewertet und weiterentwickelt werden. Die mobile Zukunft wird auch von der Automobilindustrie stark vorangetrieben, indem beispielsweise viel in Forschung und Entwicklung investiert wird.

Im Rahmen dieses Unterfangens wird die A9 mit Sensorik ausgestattet und digitalisiert. So wird die Strecke mit innovativen Projekten verknüpft und dieses Jahr sollen noch die ersten Maßnahmen dazu umgesetzt werden. Dabei liegt der Hauptaspekt in der Kommunikation zwischen den Fahrzeugen selber und zwischen Fahrzeug und deren Umwelt. Um das alles zu ermöglichen wird auf den künftigen Mobilfunkstandard 5G gesetzt. Dieser erlaubt durch einer höheren Bandbreite eine schnellere Datenübertragung als beim aktuellen 4G-Standard.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
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Schulweg – fahren? Laufen!
Schulweg – fahren? Laufen! sh | stvo.de
Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Da sie deren Sicherheit gewähren wollen, fahren sie ihren Nachwuchs direkt vor die Schule. Dies beruhigt einerseits die Eltern, andererseits hält dies den Lernprozess der Kinder im Umgang mit dem Straßenverkehr und die damit einhergehende Verantwortung auf. Auch wird die Entwicklung der Selbstständigkeit der Kinder und deren soziale Kompetenz nicht gefördert. Der Schulweg ist voll mit Reizen und schon viele Kinderfreundschaften sind dort entstanden.

Der Fußweges der Kinder zur Schule hat zudem einen weiteren Nebeneffekt, der oft unterschätzt wird: Vor bzw. nach einem langen Schultag, den die Kinder zum Großteil sitzend verbringen, wirkt sich die Bewegung positiv auf die Gesundheit, die Muskulatur und Gelenke der Kinder aus.

Durch das Bringen der Kinder zur Schule kommt es zu einem hohen Aufkommen an Fahrzeugen vor Bildungseinrichtungen. Je nach den örtlichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel eine enge Straße oder wenig Parkmöglichkeiten, kann es zu Problemen mit Schulbussen und anderen Fahrzeugen kommen. Zudem ist dieses hohe Verkehrsaufkommen auch eine Gefahr für die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, haben einige Schulen in Nordrhein-Westfalen „Hol- und Bringzonen“ eingerichtet, um den Eltern eine sichere Anlaufstation zu bieten und von denen die Kinder zur Schule laufen können. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Schulweg zusammen mit den Kindern zu laufen und sie nach und nach selbstständig laufen zu lassen.
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