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Newsletter November 2014

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Neuigkeiten von der internetbasierten Fahrzeugzulassung, Wissenswertes über Reifendruckkontrollsysteme, das Schneeflockensymbol, Führerscheinprüfungsfragen, neue Inhalte auf stvo.de
Internetbasierte Fahrzeugzulassung - Abmeldung
Internetbasierte Fahrzeugzulassung - Abmeldung Der 1. Schritt zu einer internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz) ist getan.
Ab dem 01.01.2015 werden bei Neu- oder Wiederzulassung von Fahrzeugen Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen Teil I, die jeweils mit einem verdeckten Sicherheitscode versehen sind, ausgegeben. Diese Sicherheitscodes können auf den Portalen der Zulassungsbehörden der Länder oder über das zentrale Portal des Kraftfahrt-Bundesamts zum Abmelden des Fahrzeugs, ohne persönliches Erscheinen, genutzt werden. Die Dokumente werden durch die Entfernung der Verdeckung ungültig.
Die Schritte zur Abmeldung des Fahrzeugs können schnell und einfach zuhause erledigt werden:

1. die Sicherheitscodes auf der Zulassungsbescheinigung Teil I freilegen und die Verdeckung der Siegelplakette auf dem Kennzeichen entfernen,
2. den Sicherheitscode abschreiben oder QR-Scannen,
3. Identität durch den neuen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) auf der zentralen Seite des Kraftfahrt-Bundesamtes bestätigen,
4. Fahrzeugkennzeichen und Sicherheitscode übermitteln,
5. die Gebühren werden über das ePayment-System gezahlt,
6. nach der Übermittlung ist das Fahrzeug mit dem aktuellen Datum bei der Zulassungsbehörde abgemeldet, eine Zustellung des Bescheids erfolgt dann postalisch oder über DE-Mail.

Da jährlich ca. 9 Millionen Fahrzeuge abgemeldet werden, wird dieser Vorgang eine deutliche Entlastung für die Ämter und somit auch kürzere Wartezeiten bieten.
Im 2. Schritt sollen Wiederzulassungen durch den gleichen Halter, und im 3. Schritt Neuzulassungen und Ummeldungen beim Kauf und Verkauf, eine digitale Alternative bekommen. Beide Schritte bedürfen jedoch größere technische Umstellungen und eine Einführung bleibt vorerst abzusehen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!
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Reifendruckkontrollsysteme – ab November ein MUSS bei Neuwagen!
Reifendruckkontrollsysteme Ab dem 01.11.2014 müssen die Erstzulassungen der Klasse M1 und M1G, also Pkw und Geländewagen, über ein elektronisches Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verfügen. Einige Mobil-Kastenwagen müssen ebenfalls ausgerüstet werden, wenn diese auf M1-Basisfahrzeugen aufgebaut sind.
Bereits seit dem 01.11.2012 wurden Neuwagen mit dem RDKS ausgestattet.
Die Systeme berechnen den Reifendruck entweder direkt (Messung des Reifendrucks an den einzelnen Reifen) oder indirekt (Messung über die ABS-Drehzahlsensoren).

Eine Warnung in Form eines roten Lichts auf dem Armaturenbrett erscheint bei:
- Druckverlust eines einzelnen Reifens (20% geringer als Betriebsdruck bei 1,5 bar, innerhalb von 10 Minuten),
- Druckverlust aller Reifen (20% geringer als Betriebsdruck bei 1,5 bar, plötzlich oder schleichend),
- Druckverlust bei Geschwindigkeiten ab 40 km/h.

Durch einen optimierten Reifendruck sollen ein möglichst kurzer Bremsweg, Kurvenstabilität im Straßenverkehr und eine lange Reifenhaltbarkeit sichergestellt werden.
Wird bei der Hauptuntersuchung ein Fehler im System gefunden, muss dieser, basierend auf § 29 StVZO, unverzüglich behoben werden. Die Reparaturen können nur von Fachwerkstätten durchgeführt werden, die über das notwendige Werkzeug und Know-How verfügen. Auch der Reifenwechsel ist durch die Sensoren kaum mehr selbst durchführbar, da das RDKS jedes Mal neu angepasst werden muss.

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Schneeflockensymbol
Schneeflockensymbol – die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt!
Wer kennt ihn nicht, den Verkehrsschilder-Wald auf deutschen Straßen? Die bunten Schilder sorgen mit ihren Einschränkungen auf bestimmte Tageszeiten oder Wetterlagen seit jeher für Verwirrung.

Januar 2014, B 54: eine elektrische Anzeige mit dem Zusatzsymbol „Schneeflocke“ schrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h vor. Ein Pkw-Fahrer ignorierte das Symbol und fuhr mit 125 km/h weiter. Nach einer polizeilichen Geschwindigkeitskontrolle kam ihm dies teuer zu stehen: das Amtsgericht ahndete die Geschwindigkeitsüberschreitung mit 160 Euro nach aktuellem Busgeldkatalog und einem einmonatigen Fahrverbot.
Der Fahrer legte eine Rechtsbeschwerde ein, er hielte „die Schneeflocke“ für eine Wetterbeschränkung und es habe keine Anzeichen für winterliche Verhältnisse gegeben.

Am 04.09.2014 beschloss das Oberlandesgericht Hamm, dass das Urteil rechtskräftig sei.
Die „Schneeflocke“ ist ein – entbehrlicher – Hinweis darauf, dass durch die möglichen Gefahren durch winterliche Verhältnisse, eine Geschwindigkeitsbegrenzung Schlimmeres abwenden solle. Das Schild enthält, im Gegensatz zum Zusatz „bei Nässe“ keinerlei zeitliche Beschränkungen und muss in jedem Fall beachtet werden. Wenn Sie also ein Schneeflockensymbol sehen, fahren Sie die vorgegebene Geschwindigkeit – auch wenn keine Schneefront zu sehen ist. Dies ist deutlich billiger und vor allem: sicherer.
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FAQ - Wie lange geht die Probezeit? Muss ich eine Brille im Führerschein nachtragen lassen? Bin ich verpflichtet einen Helm zu tragen?
Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in der neuen Rubrik!

Außerdem ist ein weiterer Führerscheintest ist online - auch hier können Sie sich wieder so viel Zeit nehmen wie Sie brauchen und es gerne auch mehrmals versuchen.

Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen, auch den aktuellen Bußgeldkatalog und eine Übersicht der Verkehrsschilder für Sie bereitzustellen.

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