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Newsletter Sommer 2017

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Drohnen fliegen – Tipps für Anfänger, Hitzeschäden auf Deutschlands Autobahnen, die große Hürde Autokauf und Sie bei der Verkehrserziehung beachten sollten.
Drohnen fliegen – Tipps für Anfänger
Drohnen fliegen – Tipps für Anfänger sh | stvo.de

Drohnen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Dabei ist die Vorfreude groß, hält man endlich seine eigene Drohne in den Händen. Nun heißt es auspacken und sofort losfliegen – aber so einfach ist es dann doch nicht. Denn es bedarf ein wenig Übung, um die Drohnen richtig und sicher zu fliegen. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks ist es aber schnell gelernt, die kleinen Flieger korrekt zu manövrieren.

Rechtliches beachten

Bevor es ans Werk geht, die Drohnen in die Höhe zu heben, muss man sich allerdings im Klaren darüber sein, dass es eine Reihe von Vorschriften im Zusammenhang mit den Drohnen gibt. So ist es zum Beispiel verboten, die Drohnen außerhalb der Sichtweite zu fliegen. Sie dürfen auch eine Flughöhe von 100 m nicht überschreiten. Ein Verstoß kann zu kostspieligen Bußgeldzahlungen führen. Daher ist es wichtig, sich ausführlich über die relevanten Aspekte zu informieren: Hier zu Genehmigungen und Pflichten lesen.

Drohnen fliegen lernen in vier Schritten

Zu Beginn jedes Drohnenfluges liegt der Start. Das Ende wird immer aus einer Landung bestehen. Um sowohl den Start als auch die Landung ohne Probleme durchführen zu können, ist es daher wichtig, diese zu üben. Hierfür am besten einen kleinen Landeplatz einrichten. Dieser kann sowohl drinnen als auch draußen eingerichtet werden. Auf dem Boden einen Bereich markieren, der in etwa die Größe eines Schuhkartons hat. Diesen Bereich dazu nutzen, um die Drohne leicht in die Höhe zu fliegen und anschließend wieder innerhalb der Markierung zu landen. Je genauer die Drohne innerhalb der Markierung bleibt, umso besser. Dies kann einige Zeit dauern. Vor allem dann, wenn man mit der Drohne und der Steuerung noch nicht vertraut ist. Wie stark muss der Steuerknüppel gedrückt werden, um die Drohne in die Höhe zu heben? Wie schnell verliert die Drohne an Höhe, wenn man den Knüppel nicht mehr drückt?

Diese Übung erlaubt es also, eine gute Schubkontrolle zu entwickeln. Dies ist später nicht für das Starten und Landen wichtig, sondern auch für die allgemeine Flugkontrolle. Sobald die Kontrolle für den Start und die Landung sicher ist, kann der nächste Schritt für das Fliegen der Drohne beginnen.

Vorwärts und rückwärts fliegen

Für das Starten und Landen ist lediglich der Schubknüppel relevant. Für die Flugbewegungen sind weitere Steuerelemente wichtig. Dazu gehört der rechte Steuerknüppel. Dieser ist mit den Befehlen Nick und Roll belegt. Der Nick-Befehl setzt die Beschleunigung in Gang. Der Roll-Befehl definiert die Seitenbewegung.

Auch für diese Übung sollte der Landeplatz verwendet werden. Die Drohne langsam vom Landeplatz starten und rund 70 cm in die Höhe bewegen. Hat sie eine stabile Flugposition erreicht, ist es an der Zeit, die Drohne nach vorne zu bewegen. Dafür den Steuerknüppel in die entsprechende Richtung drücken – in zwei bis drei Schüben fliegen. Anschließend die Position stabilisieren und zurückfliegen.

Für eine gleichmäßige und fließende Bewegung der Drohne wird der Steuerknüppel langsam bewegt. Ruckartige Bewegungen können dazu führen, dass die Drohne abkippt und an Auftrieb verliert. Dies kann schnell zu einem unerwünschten Absturz führen.

Hinweis

Einfache Drohnen sind mit einer Reihe von Flugarten ausgestattet. Diese werden an die Drohne weitergeleitet, und es ist nicht notwendig, den Flug anzupassen. Diese einfachen Befehle erleichtern es, die Drohne und ihre Flugeigenschaften kennenzulernen.

Seitwärts fliegen mit der Drohne

Auch die Bewegungen für das Seitwärtsfliegen werden über den rechten Steuerknüppel kontrolliert. Auch hier gilt, dass die Bewegungen des Knüppels langsam und gleichmäßig stattfinden müssen, um einen sicheren Flug zu gewährleisten. Eine gute Übung für die Kontrolle des Seitwärtfluges ist das Abfliegen von Markierungen wie zum Beispiel einem X oder einem Quadrat. Sind die Grundbewegungen erlernt, geht es an den nächsten Schritt. Es ist wichtig, dass man die Drohne um die eigene Achse drehen kann. Nur so ist es möglich, präzise Flüge durchzuführen. Auch dieses Manöver benötigt ein wenig Übung.

Erneut ist es praktisch, mit einer Markierung zu arbeiten. Die Drohnen über der Markierung zum Schweben bringen und die Drohne um die eigene Achse drehen. Wichtig ist es dabei, dies in einem möglichst kleinen Radius zu tun. Am besten die Drohne vor und nach der Drehung von der Markierung starten bzw. landen.

Es geht in die Höhe

Sobald die Grundbewegungen erlernt sind, kann das Flugfeld erweitert werden. Ob man vorher im heimischen Wohnzimmer geübt hat, oder ein kleines Stück des eigenen Gartens unsicher gemacht hat, nun ist es an der Zeit, in die weite Welt hinaus zu fliegen. Dabei ist es absolut wichtig, sich nicht zu riskanten Manövern hinreißen zu lassen. Denn ein Unfall zerstört im schlimmsten Fall nicht nur die teure Drohne, sondern richtet auch darüber hinaus Sach- oder sogar Personenschäden an. Ob man mit der Drohe oder im Strassenverkehr unterwegs ist, die richtige Verkehrssicherheit muss erlernt werden.

Es ist eine gute Idee, die Drohne auf speziellen Flugplätzen zu fliegen. So kann man ein Gefühl dafür bekommen, wie das Flugverhalten der Drohne ist. Einige Flugplätze bieten auch spezielle Hindernisse an, an denen man seine Flugfähigkeiten testen kann.

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Hitzeschäden auf Deutschlands Autobahnen
Hitzeschäden auf Deutschlands Autobahnen sh | stvo.de

In dieser Woche herrschen extrem heiße Temperaturen in Deutschland.
Diese Hitze wirkt sich auch negativ auf die Straßen aus. Besonders betroffen sind die Betonfahrbahnen und die alten Beton-Autobahnen. Ab 28 Grad können bei diesen Strecken Hitzeschäden entstehen. Der Fachmann spricht von sogenannten „Blow-ups“, wenn sich aufgrund der hohen Temperaturen der Beton aufwölbt. Genauer gesagt wird nur die obere Betonschicht heiß, dehnt sich aus, wölbt sich nach oben und die oberste Schicht bricht auf. Deshalb wird dieser Zustand „Blow-up“ genannt.

Aus diesem Grund müssen Autofahrer zurzeit mit Fahrbahnschäden und Verkehrseinschränkungen rechnen. Motorradfahrern wird empfohlen, die betroffenen Strecken nicht zu befahren. Denn Blow Ups sind für alle Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich und führen immer wieder zu verheerenden Unfällen. Tempolimits aufgrund der Hitze gibt es derzeit auf den Abschnitten: A5 und A6 beim Autobahnkreuz Walldorf, A81 nördlich von Heilbronn und A7 nördlich von Ulm.
Auf der A94 München-Ost und Hohenlinden gibt es in beide Richtungen Tempolimits. Hier gilt besondere Vorsicht für Autofahrer.

Laut Dr. Markus Schäpe, Leiter der Abteilung Verkehrsrecht beim ADAC, sind die Autobahn- und Straßenmeistereien dazu verpflichtet die Fahrbahnen stärker zu kontrollieren. Um Unfälle zu vermeiden, sollte schon bei den kleinsten Mängeln der Verkehr durch Warnschilder gewarnt oder im äußersten Fall eine Streckensperrung veranlasst werden.
Wenn eine solche Warnung besteht, dann gilt auf Autobahnen das Tempolimit 80. In Bayern und Baden-Württemberg gilt eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung beispielweise von 10 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Das Ziel der Autobahndirektion Südbayern ist es das Autobahnnetz zu erneuern. In der Zwischenzeit können Dehnungsstreifen die Sicherheit erhöhen. Diese lassen sich in die Fahrbahn integrieren und entlasten sie vorübergehend.

Quellen:
ADACtzfocus

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Die größte Hürde ist der Autokauf. Die Versicherung ist dann ein Kinderspiel.
Die größte Hürde ist der Autokauf. Die Versicherung ist dann ein Kinderspiel. sh | stvo.de

In den Medien ist vom „Preis-Wahnsinn“ die Rede, denn: Die Anschaffungskosten für Autos explodieren förmlich. Binnen zehn Jahren sei der Preis für einen Neuwagen um 6000 Euro gestiegen. Über 28.000 Euro kostet ein Neuwagen heute im Schnitt. Und damit wird auch klar, dass bei einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 35.000 Euro die Differenz dieser zwei Beiträge nicht mehr eklatant groß ist. Kein Wunder, dass die Deutschen vor allem für die Anschaffung eines Fahrzeugs einen Kredit brauchen.

Aus diesen Gründen könnte es schwierig werden, einen Kredit zu bekommen

Da die wenigsten ein Fahrzeug aus dem Ersparten bezahlen können, leihen sie sich Geld. Laut einer Publikation des Bankenverbands (Quelle: bankenverband.de) belief sich die Summe der Kredite an Privatpersonen im Jahr 2013 auf 1.059,4 Milliarden Euro. Diese Zahl steigt seit dem Jahr 2008 (damals waren es noch 1.011,4 Milliarden Euro) unaufhörlich an. Doch nicht jeder bekommt einen Kredit. Diese Gründe könnten zur Ablehnung des Kreditantrags führen:

  • Befristetes Arbeitsverhältnis
  • Geringe oder unregelmäßige Umsätze
  • Geringes, nicht pfändbares Einkommen
  • Mangelhafte Kreditwürdigkeit
  • Schlechte Zahlungsmoral: Rücklastschriften, Schufa-Eintrag, Inkassounternehmen
  • Selbstständigkeit unter drei Jahren
  • Ungleichgewicht zwischen Kreditsumme und Einkommen

Wer es trotz widriger Umstände wie beispielsweise einem negativen Schufa-Eintrag schafft, einen Kredit zu bekommen, der wird alsbald sein neu erstandenes Fahrzeug fahren können.

Die Furcht um die Autoversicherung ist meist unbegründet

Richtig: Eine letzte Hürde muss noch genommen werden, bevor es mit dem neuen Fahrzeug auf die Straße geht. Seitens der Verbraucherzentrale (Quelle: verbraucherzentrale.de) heißt es: „Alle Halter von Kraftfahrzeugen sind verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Da Schäden bei Autounfällen nicht selten in die Millionenhöhe gehen, sollte eine hohe Deckungssumme - möglichst 100 Millionen Euro - abgeschlossen werden.“

Die gute Nachricht mit Blick auf die Kfz-Versicherung heißt: Es gibt Kfz-Versicherungen trotz Schufa-Eintrag. Weist eine Versicherung nicht explizit aus, dass eine Kfz-Versicherung trotz Schufa angeboten wird, hilft es nachzufragen. Weitere Tipps verrät dieser Ratgeber unter kfzversicherungtrotzschufa.de:

  1. Nur eine Privatinsolvenz oder eine eidesstattliche Erklärung könnten Gründe für einen Versicherer sein, einen Kunden abzulehnen. Allerdings ist nicht einheitlich geregelt, welche Leistungen ein Versicherer dem Kunden anbieten muss, der eine schlechte Bonität hat. Deswegen lohnt sich ein Vergleich in jedem Fall.
  2. Einschränkungen des Leistungsspektrums kommen häufig vor und betreffen vor allem die Versicherungskomponenten. Die Haftpflichtkomponente ist gesetzlich vorgeschrieben und muss damit auch angeboten werden. Auf Kaskoleistungen hat indes kein Kunde einen Anspruch, der eine mangelhafte Bonität aufweist.
  3. Wer ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, hat trotz Schufa-Eintrag oder negativer Bonitätsauskunft die Chance, Kaskoleistungen angeboten zu bekommen. Häufig ist auch ausschlaggebend, wo die anderen Geldprobleme liegen/lagen, die zum negativen Schufa-Eintrag führten. Wurden Versicherungen regelmäßig bedient, verwehren Versicherungen nur selten entsprechende Kaskoleistungen.
  4. Wer eine schlechte Bonität aufweist, tut gut daran, nur ein Mindestmaß an Versicherungsleistungen einzufordern: Haftpflichtversicherung ohne Kasko-Komponente, Deckungssummen am gesetzlichen Limit und keine Zusatzleistungen oder Sonderkonditionen anzufragen, wird hier geraten. Im Ratgeber werden dazu diese Grenzen genannten: „Der Gesetzgeber hat als Mindestdeckung für Personenschäden 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden 1,12 Millionen Euro und für Vermögensschäden 50.000 Euro festgesetzt.“

Wer um seine schlechte Bonität weiß, ist mit einem Versicherungsvergleich gut beraten, denn die Reaktion der Versicherungen auf eine schlechte Bonität kann ganz unterschiedlich ausfallen.

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Verkehrserziehung – Verkehrssicherheit muss erlernt werden
Verkehrserziehung – Verkehrssicherheit muss erlernt werden sh | stvo.de

Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2015, kommt durchschnittlich alle 19 Minuten ein Kind unter 15 Jahren zu Schaden. Davon kamen insgesamt 84 Kinder infolge eines Verkehrsunfalls ums Leben. Da Kinder als schwächste Verkehrsteilnehmer gelten und daher das Gefahrenpotential für sie im Straßenverkehr besonders hoch ist, muss ihnen die Verkehrssicherheit durch Eltern und Lehrer erlernt werden. Der folgende Text klärt auf.

Verkehrserziehung muss Kindern ebenso wie das Laufen und Sprechen erlernt werden. Das liegt vor allem daran, dass Kinder nicht die Fähigkeit besitzen, Gefahren des Straßenverkehrs von Geburt an richtig einschätzen zu können. Diese Fähigkeit und das nötige Wissen über den Straßenverkehr, soll Kindern bei der Verkehrserziehung nahegebracht werden. Heutzutage bieten nicht nur Grundschule sondern sogar Vorschulen und Kindergärten eine Verkehrserziehung in spielerischer und altersgerechter Weise an. Dabei ist jedoch nicht nur wichtig, dass die Kinder die nötigen Informationen erhalten, sondern dass diese auch von den Eltern und Lehrern, die für die Kinder sowohl Bezugsperson als auch Vorbildfunktion darstellen, eingehalten werden. Daher sollten vor allem Eltern den Kindern das richtige Verhalten vorleben. Dazu zählt beispielsweise das Prüfen der Fahrbahn vorm Überqueren oder das Halten an einer Ampel, wenn diese Rot zeigt. Zudem ist es für Kinder wichtig, eine Erklärung dafür zu bekommen, weshalb das vorgelebte Verhalten eingehalten und beachtet werden muss. Nur so können Kinder die Grundregeln verinnerlichen.

Wie schon erwähnt, bilden neben dem Elternhaus auch Kindergärten und Schulen die Kindern zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr aus. Dies sollte so früh, wie möglich geschehen. Kinder, die die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr schon im Kindergartenalter erlernen, erhalten einen sicheren Grundstein für ihre Sicherheit. Da Kindergartenkinder jedoch meist noch keinen Sachunterricht erhalten, erfolgt hier in erster Linie eine Bewegungsförderung, die die Auswirkungen von Geschwindigkeiten, Beschleunigung oder Bremsen erlernt. Außerdem wird auf eine spielerische Art und Weise die Koordination des Kindes trainiert, das Reaktionsvermögen verbessert und die Sicherheit bei den Bewegungsabläufen erhöht. Bei der Wahrnehmungsförderung werden hingegen die Sinne geschult. Die Kinder sollen eine herannahende Gefahr durch optische und akustische Reize vorzeitig erkennen und diese über die Verständigungsförderung an andere weiterzugeben.

In der Grundschule erfolgt die Verkehrserziehung dann auch in Form von Sachunterricht. Die Thematiken werden sowohl fächer- als auch jahrgangsübergreifend gelehrt und in vielen Fällen sogar von der örtlichen Polizei unterstützt. Folgende drei Bestandteile der Thematik der Verkehrserziehung werden in der Regel gelehrt:

  1. Klasse – Der sichere Schulweg
  2. Klasse – Die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr
  3. Klasse/ 4. Klasse – Die Radfahrausbildung mit Fahrradprüfung

Vor allem auf dem Weg zur Schule verstecken sich viele Risiken und Gefahren für die Kinder. Daher haben Eltern oft Angst davor, ihre Kinder alleine zur Schule zu schicken. Durch die Verkehrserziehung sollen den Kindern die wichtigsten Regeln und Vorschriften erlernt werden. Thematisiert werden auch die Gegebenheiten, die der Schulweg vorgibt, also die Ampel, die Sichtbarkeit bei Dunkelheit und der Zebrastreifen.

Weitere Informationen zum Thema „Verkehrserziehung“ finden Sie hier. Zudem bietet das kostenlose Ratgeberportal www.bussgeldkatalog.net viele weitere Ratgeber, Informationen und eBooks zu verkehrsrechtlichen und umweltrechtlichen Themen.

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