Sie können keine Bilder sehen?
Desktop-Version anzeigen
Newsletter Frühling 2017

Was Sie in diesem Newsletter erwartet:
Spartipps für Autofahrer, 8 Tipps für den Frühjahrs-Check beim Auto und wie Sie mit Dränglern auf der Straße umgehen.
Spartipps für Autofahrer
Spartipps für Autofahrer sh | stvo.de
Das Leben in Deutschland ist nicht günstig. Verbraucher sehen sich steigenden Mietpreisen, steigenden Lebensmittelpreisen und wachsenden Ausgaben in vielen Lebensbereichen gegenüber. Für immer mehr Menschen ist der Besitz eines Autos dabei zu einer kostspieligen Notwendigkeit geworden. Nicht selten kommt es vor, dass ein Auto ein enorm großer Kostenpunkt im Haushaltsbudget ist. Dabei kommen hier nicht nur die Anschaffungskosten zum Tragen, die häufig mit einer Ratenzahlung für einen Kredit verbunden sind – auch die Versicherung, die Wartung oder der Spritverbrauch machen sich im Geldbeutel bemerkbar.

Allerdings gibt es ein paar tolle Möglichkeiten für Autofahrer, um die monatlichen Ausgaben zu optimieren. Mit den richtigen Spartipps wird dabei nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch das Fahrzeug. So ist es ein Kinderspiel, alle Vorzüge eines Autos zu genießen, ohne am Monatsende vor einem leeren Konto zu stehen.

Die richtige Fahrweise macht einen großen Unterschied
Autofahren ist nicht gleich Autofahren! Mit einem guten Fahrverhalten wird der Motor geschont und der Kraftstoffverbrauch lässt sich merklich senken. Dies spart Geld für die Wartung und Reparatur und die Verbraucher müssen den Weg zur Tankstelle seltener antreten.

Insbesondere ältere Modelle sollten mit Vorsicht gefahren werden. Die alten Fahrzeuge haben generell einen höheren Kraftstoffverbrauch als neue Modelle. Große und regelmäßige Beschleunigungswechsel greifen den Kraftstoff besonders stark an. Eine gleichmäßige Fahrweise zu einer konstanten Geschwindigkeit optimiert den Benzinverbrauch. Denn je häufiger beschleunigt oder abgebremst wird, umso mehr Kraftstoff wird im Motor verbrannt. Auch neue Fahrzeuge können kraftstoffschonend gefahren werden. Möchte man den Verbrauch aktiv senken, ist das Ausrollen eine gute Methode. Ein frühzeitiges Abbremsen und das anschließende Ausrollen an Ampeln oder Stoppschildern ist äußerst effektiv. Weitere hilfreiche Tipps zur richtigen Fahrweise stellt unter anderem der ADAC zur Verfügung.

Raser verlieren
Ein schnelles Fahren macht sich sofort im Spritverbrauch bemerkbar. Da es in Deutschland auf den Autobahnen kein Tempolimit gibt, lassen sich viele Fahrer aber dazu verleiten, auszutesten, was das Fahrzeug zu bieten hat. Neben der hohen Unfallgefahr, die das Rasen mit sich bringt, kommt auch schnell ein leerer Tank hinzu. Außerhalb Deutschlands gibt es in vielen Ländern ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h. Dieses Tempo wird allgemein als eine sichere Fahrgeschwindigkeit angesehen. Wer sich während der Fahrt das eigene Limit von 120 km/h setzt, ist sicher und vor allem günstig unterwegs.

In die Gänge kommen
Eine geringe Drehzahl schlägt sich in einem geringen Verbrauch nieder – umso höher der Gang, umso geringer die Drehzahl. Dies bedeutet, dass es allgemein von Vorteil ist, in einem hohen Gang zu fahren. Fahrzeuge der neuesten Generation geben einen automatischen Hinweis auf den effektivsten Gang. Wer auf diese Anzeige noch verzichten muss, der sollte den Drehzahlmesser im Auge behalten. Sobald dieser 2.000 Umdrehungen in der Minute erreicht, ist es an der Zeit einen Gang hoch zu schalten.

Der passende Reifendruck ist wichtig
Ist der Reifendruck nicht ausreichend, steigert das nicht nur den Kraftstoffverbrauch, es birgt auch ein hohes Sicherheitsrisiko. Der Reifendruck muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden, und wenn nötig, auch angepasst werden. Moderne Leichtlaufreifen arbeiten mit einem niedrigen Rollwiderstand. Die richtigen Reifen mit dem korrekten Reifendruck sind ein einfacher Weg, um den Spritverbrauch zu optimieren.

Unterwegs mit leichtem Gepäck
Wer dazu neigt jede Menge unnötiges Gewicht im Auto zu lagern, der erhöht auch ungewollt den Spritverbrauch. Je höher das zu bewegende Gesamtgewicht des Fahrzeuges, umso höher der Verbrauch. Der alte Werkzeugkasten, eine vergessene Umzugsbox oder drei Wasserkästen im Kofferraum sind demnach nicht nur störend, sie erhöhen auch die Benzinkosten.

Öfter mal den Wagen stehen lassen
Wer sich an den Luxus eines Autos gewöhnt hat, gibt diesen nur ungern auf. Nicht selten lassen sich die Verbraucher dazu hinreißen, auch kleine Strecken mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Der Weg zum Bäcker um die Ecke ist dabei in vieler Hinsicht unsinnig. Ein kalter Motor ist ein echter Spritfresser. Für die kleinen Wege ist es entsprechend nicht möglich, mit einem effizienten Spritverbrauch zu fahren. Darüber hinaus ist es selten eine Zeitersparnis, den Wagen aus der Garage zu holen, an drei Ampeln zu warten und anschließend einen Parkplatz zu suchen. Ein kleiner Spaziergang tut außerdem der Gesundheit gut.

Günstige Versicherungen und Dienstleister nutzen
Ein großer Kostenfaktor für jeden Fahrzeugbesitzer ist die Versicherung. Es gibt unzählige Angebote von diversen Dienstleistern. Hier eine gut informierte Wahl zu treffen, ist besonders wichtig. Denn so ist nicht nur ein guter Preis garantiert, sondern auch eine gute Leistung gesichert. Mit den richtigen Tricks ist es dabei ein Kinderspiel, die passende Police zu finden. Der Versicherer RV24 hat 5 Spartipps für die Autoversicherung zusammengestellt. Diese hilfreichen Tipps sind ein weiterer Weg, um das Budget zu schonen.

Für eine umfassende Wartung ist es wichtig, einen zuverlässigen Dienstleister zu nutzen. Eine gute Werkstatt kann nicht nur mit fairen Preisen überzeugen, sondern ist auch in der Lage, die individuellen Anforderungen des Fahrzeuges optimal zu betreuen. Autofahrer sollten auf keinen Fall darauf verzichten, den Motor regelmäßig warten zu lassen. Werden kleine Unstimmigkeiten frühzeitig entdeckt und behoben, lassen sich langfristige und teure Probleme oft vermeiden.

Spartipps für Autofahrer in der Übersicht:
  • Fahrverhalten optimieren
  • eigenes Tempolimit setzen
  • Reifenluftdruck überwachen
  • unnötiges Gewicht vermeiden
  • kurze Strecken laufen statt fahren
  • günstige Versicherungen wählen
Weitere Artikel online lesen
 
8 Tipps für den Frühjahrs-Check beim Auto
8 Tipps für den Frühjahrs-Check beim Auto sh | stvo.de
Das nasskalte Wetter empfinden viele Menschen als unangenehm und auch die Autos leiden unter den Folgen von Schneematsch und Streusalz. Neben der Karosserie und dem Fahrwerk hinterlassen die winterlichen Straßenbedingungen am Motor, im Innenraum und an Dichtungen ihre Spuren. Die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen lassen sich gut für einen umfassenden Frühlingscheck nutzen, damit das Auto den Sommer über ohne Probleme läuft und keine rostigen Grüße aus dem Winter zurückbleiben. Hier die besten Tipps für den Fitnesscheck bei Neu- und Gebrauchtwagen.

1. Motorcheck
Viele Schlauch- und Kabelverbindungen liegen ungeschützt im Motorraum und nach einem langen Winter sollten die Verbindungen und Dichtungen überprüft werden. Wenn der Motorraum stark verschmutzt ist, lassen sich die Leitungen vorab mit einem trockenen Tuch abwischen. Die eigentliche Kontrolle erfolgt dann in den nächsten Tagen, wenn zwischenzeitlich das Fahrzeug bewegt wurde. So sieht man schnell, ob irgendwo ein Leck entstanden ist und der Wagen Flüssigkeiten verliert.

Marder sind kleine Raubtiere, die keinen Winterschlaf halten und sich in Garagen besonders wohl fühlen. Ihre Biss-Spuren sind oft nur wenige Millimeter groß und Schäden lassen sich besonders einfach feststellen, wenn der Motor auf Leerlauf gestellt wird. Kleine Schaumbildungen an den Schläuchen zeigen die schadhaften Stellen. Wenn alles festsitzt und auch keine Löcher zu sehen sind, geht es mit der Kontrolle der Flüssigkeitsstände weiter. Motoröl- und Kühlwasserstand lassen sich auch ohne große Technikkenntnisse gut selbst überprüfen und bei Bedarf kann auch das Scheibenwischwasser aufgefüllt werden. Ein größerer Ölverlust deutet auf ein generelles Problem hin, dem in der Werkstatt nachgegangen werden sollte.

2. Lackpflege
Der Lack wird im Winter durch Rollsplitt stark beansprucht und selbst in kleinste Lackschäden kann das Streusalz eindringen und für Korrosion sorgen. Vor der Fahrt durch die Waschanlage sollte der Wagen mit dem Hochdruckreiniger vom gröbsten Schmutz befreit werden, damit scharfkantige Partikel sich später nicht in der Waschstraße wie Schleifpapier auf dem Lack reiben. Nach dem Komplettprogramm folgt ein Rundgang um den Wagen. Kleine Lackschäden sollten zeitnah ausgebessert werden, damit der Rost keine Angriffsfläche erhält. Eine Politur von Hand ist zwar mit einigen Mühen verbunden, sie schützt den Lack aber umfassender als das maschinelle Programm der Waschstraßen.

3. Scheiben & Beleuchtung
Durch den Rollsplitt ist die Gefahr von Steinschlag im Winter erhöht. Schon kleinste Haarrisse in der Scheibe können diese später springen lassen. Mit der richtigen Kfz-Versicherung bleibt die Reparatur von Glasschäden kostenfrei, das sollten Fahrzeughalter wissen und einen prüfenden Blick in ihre Police werfen. Im Zweifel sollten sie sich einen Versicherungswechsel vorbehalten und nach Alternativen suchen. Von Verivox gibt es günstige Angebote für Teil- und Vollkaskoversicherungen und die Nutzung des Online- Vergleichs spart außerdem Zeit und Strich Geld. Ist auch dieser Punkt geklärt, geht es weiter mit dem Check am Auto.

Die Scheibenwischgummis kämpfen im Winter ebenfalls mit Salz und Matsch. Ein Tausch der Blätter dauert nur wenige Minuten und schon ist die Sicht wieder klar. Eine Sichtkontrolle von Glas oder Kunststoff an Scheinwerfern und Rücklichtern kann nicht schaden, denn auch hier lassen sich kleine Risse mit flüssigem Kleber fast unsichtbar reparieren.

4. Innenraum
Der Innenraum eines Autos wird im Winter ebenfalls stärker beansprucht, denn an den Schuhen bleibt immer ein wenig Streusalz oder Schneematsch zurück. Über die kalten Monate sammelt sich so Feuchtigkeit im Wageninneren. Der erste sonnig warme Frühlingstag eignet sich perfekt zum Auslüften und Reinigen von Sitzen und Teppichboden. Sollte der Boden zu feucht für den Staubsauger sein, können einige dünne Lagen Zeitung die Feuchtigkeit aufnehmen. Mit ein paar Reinigungstipps vom Profi sieht der Innenraum nach wenigen Stunden wieder aus wie neu.

5. Bremsen & Abgasanlage
Die Bremsen gehören zu den sicherheitsrelevanten Teilen von Fahrzeugen. Sie lassen sich zwar auf Sicht oberflächlich kontrollieren, doch der Fachmann kann besser beurteilen, ob sie den Winter wirklich gut überstanden haben. Einseitig greifende Bremsen oder ein zu geringer Bremsdruck führen immer wieder dazu, dass der Abstand zum Vordermann nicht zuverlässig eingehalten wird und das kann teuer werden. Die Abgasanlage leidet durch Rollsplitt und Kies noch mehr als die Karosserie und ein höherer Geräuschpegel oder ein erhöhter Spritverbrauch können die Folgen von Unstimmigkeiten an Teilen der Abgasanlage sein.

6. Das Fahrwerk
Durch die Reifen gelangen Feuchtigkeit und Salz auch zum Fahrwerk. Federn und Dämpfer sind bei neuen Fahrzeugen gut geschützt und die Waschstraße entfernt mit einer Unterbodenwäsche zuverlässig groben Schmutz. Knirschend Geräusche, die auf unebenem Untergrund oder beim Lenken lauter werden, deuten auf Probleme mit dem Fahrwerk hin. Der Fachmann kann hier mit geschultem Blick schnell die Ursache feststellen.

7. Reifenwechsel & Einlagerung
Nach dem letzten Schnee oder Eis werden um Ostern herum auch meist die Reifen gewechselt. Reicht die Profiltiefe noch für eine weitere Saison, können Reifen und Felgen gereinigt und eingelagert werden. Viele Werkstätten übernehmen die Einlagerung der Reifen kostenlos, wenn der Wechsel in der Werkstatt erfolgt. Sollen im kommenden Winter neue Reifen für einen guten Grip sorgen, lohnt sich im Frühjahr ein Blick in die Testergebnisse der Experten.

8. Verbandskasten
Der Verbandskasten und sein Inhalt sind in der Regel mehrere Jahre haltbar, ehe das Ablaufdatum erreicht wird. Ein Blick auf den Inhalt kann aber nicht schaden, denn vor allem in feuchten Innenräumen können Pflaster, Schere und Verbandsmull Schaden nehmen und sollten dann ersetzt werden.
Weitere Artikel online lesen
 
Drängler auf der Straße
Drängler auf der Straße sh | stvo.de
Drängeln ist gefährlich – und nervt, wie 85 Prozent der Mitglieder des ADAC bei einer Umfrage bestätigen. Menschen, die beruflich oder privat viel mit dem Auto unterwegs sind, fahren durch ihre Routine meist schneller als Gelegenheitsfahrer. Somit sind Konflikte vorprogrammiert.

Abstandsregel:
Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt mindestens die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit in Metern Abstand zum Vordermann zu lassen. Helfen kann es hier, die Leitpfosten am Straßenrand als Schätzhilfe zu verwenden, da sie in der Regel 50 Meter auseinander liegen. Eine weitere Hilfe ist die 2-Sekunden-Regel: Benötigt wird ein auffälliger Punkt, zum Beispiel ein Bauwerk oder ein Baum. Passiert der Vordermann diesen Punkt, werden die Sekunden so lange gezählt, bis man diesen selbst passiert. Diese Zeit sollte mindestens 2 Sekunden betragen.

Technische Helfer:
Durch die ständige technische Weiterentwicklung der Autos stehen mittlerweile Helfer wie Abstandswarner oder Abstandsregeltempomat zur Verfügung, die Radarsignale zur Messung des Abstands zum vorausfahrenden Autos zu messen. Der Abstandswarner weist den Fahrer durch einen Piepton auf einen zu geringen Abstand hin. Abstandsregeltempomaten hingegen halten die gegebene Geschwindigkeit und den Abstand und bremsen bzw. beschleunigen automatisch, sollte sich am Abstand zum Vordermann etwas verändern.

Umgang mit Drängler:
Auf Autobahnen sollte bereits vor dem Überholen auch der nachfolgende Verkehr im Auge behalten werden. Nähert sich ein sehr schnell fahrendes Fahrzeug, sollte auf das Überholen verzichtet werden. Befindet sich man bereits im Überholvorgang und ein schnelleres Fahrzeug nähert sich, sollte die Ruhe bewahrt und der Druck auf keinen Fall auf den eigenen Vordermann übertragen werden. Bei der nächsten Gelegenheit, die Spur wechseln und den Weg freigeben. Auf keinen Fall sollte man selbst provozieren, in dem man nicht die Spur freigibt oder abbremst.

Auf der Landstraße, bei der meist keine Möglichkeit eines Spurwechsels besteht, sollte besonders vorausschauend gefahren werden.

Quelle: ADAC
Weitere Artikel online lesen