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Newsletter Sommer 2018

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Der Mietwagenmarkt in Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft, wie viele Jahre wirklich in einem Autoreifen stecken dürfen und worauf Sie beim Nachrüsten einer Rückfahrkamera achten müssen.
Der Mietwagenmarkt in Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft
Der Mietwagenmarkt in Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft sh | stvo.de

In kaum einem anderen Land ist der Mietwagenmarkt so heftig umkämpft wie in Deutschland. Die Mietwagenbuchungen steigen und die Anbieter führen einen erbitterten Preiskampf. Noch gibt es also viel zu tun für die Mietwagenanbieter in Deutschland. Doch in Zukunft könnte sich der ganze Markt aufgrund von neuen Mobilitätskonzepten drastisch verändern.

Breit gefächerter europäischer Markt
Im Gegensatz zu den USA, wo drei große Mietwagenanbieter (Enterprise, Hertz, Avis Budget) den Großteil des Geschäfts unter sich aufteilen, ist der Markt in Europa wesentlich ausdifferenzierter, zumindest bislang. Zwar gibt es auch in Europa Markt-dominierende Anbieter (Europcar, Avis Budget, Hertz, Sixt, Enterprise), doch gerade der Mietwagenmarkt in Deutschland ist wesentlich breiter gefächert als in anderen Ländern. Insbesondere die vielen kleinen und regionalen Anbieter sorgen für eine gesunde Konkurrenz und ein vielfältiges Angebot für Kunden. Einer der Gründe hierfür ist, dass Kunden hierzulande ganz andere Ansprüche an einen Mietwagen und somit auch an die Autovermietung stellen. Die Frage ist allerdings, wie lange das noch so bleibt.

Unterschiedliche Ansprüche an den Mietwagen
Die Erwartungen in puncto Qualität und Ausstattung, die deutsche Kunden an ihren Mietwagen stellen, hängen selbstverständlich auch immer von dem Zweck der Inanspruchnahme ab. Wer einen Mietwagen benötigt, um etwa die Wartezeit auf sein eigenes, in Reparatur befindliches Fahrzeug zu überbrücken, hat sicherlich andere Ansprüche, als jemand der einen Mietwagen für eine Urlaubsreise benötigt. Geschäftsreisende wiederum müssen mitunter repräsentative Fahrzeuge wählen wenn sie auf beruflichen Reisen sind. Die meisten Anbieter in Deutschland haben Fahrzeuge in ihrer Produktpalette, die unterschiedlichen Ansprüchen entgegenkommen, andererseits gibt es auch spezialisierte Vermieter, insbesondere natürlich im Luxusbereich. Gerade bei Hochzeiten oder ähnlichen besonderen Anlässen greifen Kunden in Deutschland gerne auf besondere Fahrzeuge zurück, vom Oldtimer bis hin zum modernen Luxuswagen. Diesen Spaß lassen sie sich auch gerne etwas kosten.

Service wird groß geschrieben
Neben dem Fahrzeug selber, haben deutsche Mietwagenkunden auch hohe Ansprüche an den Service der Mietwagenanbieter. Ob Express-Anmietung, Zusatzfahrer oder Einwegmiete, die Anbieter lassen sich einiges einfallen um den Kundenwünschen entgegenzukommen und sich durch ihr Angebot von der Konkurrenz abzuheben. Die Möglichkeit den Mietwagen bei einer anderen Niederlassung abzugeben als dort wo der Wagen abgeholt wurde, ist dabei nur ein Aspekt den Kunden gerne in Anspruch nehmen. Immer öfter wählen Kunden auch „rundum-sorglos-Angebote“, bei denen sie sicher sein können eine faire Versicherung sowie einen umfassenden Versicherungsschutz zu erhalten.

Branchen-externe Konkurrenz zu reinen Autovermietern
Neben klassischen Autovermietern, wird das Geschäft in Deutschland auch von weiteren Anbietern ergänzt, so gehen beispielsweise auch bekannte Automarken in den Markt und versuchen sich auf direktem Wege an den Kunden zu wenden. Diese Anbieter erhoffen sich durch die Möglichkeit ihre Autos flexibel zu mieten, nicht zuletzt auch neue Kunden für ihre Produktpalette zu begeistern. Sicherlich kann man bei einer Langstrecke oder gar einer Urlaubsreise ganz andere Eindrücke von einem Fahrzeug gewinnen, als bei einer simplen Probefahrt. Im Gegensatz zu klassischen Autovermietern bieten diese Anbieter zudem einen durchweg jungen Fahrzeugpool mit geringer Laufleistung, vermutlich eben aufgrund des indirekten Marketing-Effekts und den gezielten Aufbau guter Reputation durch die Vermietung.

Die meisten Kunden buchen ihren Mietwagen mittlerweile im Internet
Wie so viele Dienstleistungen werden die meisten Mietwagen heute im Internet gebucht. Dort haben Kunden die Möglichkeit die Preise und Konditionen der einzelnen Anbieter zu vergleichen und sich für das günstigste bzw. passendste Angebot zu entscheiden. Diverse Portale geben Kunden zudem die Möglichkeit verschiedene Anbieter auf einen Blick zu vergleichen, wodurch eine zeitintensive Überprüfung der einzelnen Anbieter entfällt. Die Preise für Mietwagen aus der gleichen Kategorie unterscheiden sich dabei mitunter stark. Mit einem Vergleich lassen sich je nach Dauer des Mietens mehrere hundert Euro sparen bzw. verschenken.

Ein Blick in die Zukunft
Auf lange Sicht jedoch kann man davon ausgehen, dass sich auch der deutsche Mietwagenmarkt langsam konsolidieren wird. Der Preiskampf der einzelnen Anbieter wird im Zuge der Digitalisierung und der damit einhergehenden einfacheren Vergleichbarkeit der Preise weiter zunehmen und letzten Endes auf Kosten der kleineren Anbieter gehen. Auch Veränderungen auf dem Personenbeförderungsmarkt wie die zunehmende Anzahl an Carsharing-Angeboten und Ridesharing Angeboten wie Uber und Co., werden die deutsche Mietwagenbranche in den nächsten Jahren erheblich verändern. Anders als beim klassischen Mietwagengeschäft, können Fahrzeuge beim Carsharing (wie etwa über Scouter) auch für wenige Stunden oder gar Minuten in Anspruch genommen werden.

Zwar wird es immer Anlässe geben, bei denen auf einen Mietwagen zurückgegriffen wird, wie etwa Geschäfts- oder Urlaubsreisen, ob sich die kleinen Anbieter aber langfristig gegen die zu erwartenden Entwicklungen durchsetzen können, bleibt fraglich. Wenn man sich die internationalen Entwicklungen vor Augen hält, ist es eigentlich nur wahrscheinlich, dass die Branchenriesen auch hierzulande auf lange Sicht einzelne Unternehmen übernehmen und kleinere Anbieter vom Markt verdrängen werden. Für die Kunden wird sich höchstwahrscheinlich wenig ändern, kleine Autovermietungen stehen aber vor schwierigen Zeiten.

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Reifenalter: Wie viele Jahre dürfen am Auto wirklich in den Reifen stecken?
Reifenalter: Wie viele Jahre dürfen am Auto wirklich in den Reifen stecken? sh | stvo.de

Selbst erfahrene Fahrzeughalter sind sich oft nicht sicher, wie lange die einzelnen Reifenarten nun tatsächlich am Wagen befahren werden können, ganz unabhängig davon ob es sich um Sommerreifen, Winterreifen oder Allwetterreifen handelt. Verwunderlich ist das nicht, denn bis auf eine Ausnahme gibt der Gesetzgeber gar keine strikten Regelungen vor.

Eigene Wahrnehmung und der TÜV haben maßgeblichen Einfluss
Weder der Gesetzgeber noch der ADAC geben ein striktes Maximalalter vor. Speziell der ADAC regt Fahrzeughalter aber dazu an, die Reifen regelmäßig zu ersetzen, idealerweise sollten diese ein Alter von drei Jahren nicht übersteigen. Laut den Tests des ADAC kommt es ab dem vierten Jahr bereits zu spürbarem Verschleiß, vor allem hinsichtlich der technischen Eigenschaften und des Grips. Bei gutem Wetter ist das mitunter weniger auffällig als bei schlechter Witterung, doch gerade Nässe und Glätte sind es, die den Fahrer vor besondere Anforderungen stellen.

Der TÜV sieht es im Regelfall etwas anders, hier werden meistens Reifen bemängelt, die älter als sechs oder sieben Jahre sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die minimale Profiltiefe von 16 mm, welche nicht unterschritten werden darf. Wie lange Sommerreifen oder Winterreifen halten, ist also auch maßgeblich davon abhängig, wie gefahren wird und vor allem wie oft gefahren wird. Allwetterreifen und Winterreifen sollten aber lieber früher als später getauscht werden, hier empfehlen viele Experten einen Austausch bereits ab einer Dichte von 4 mm. Bei unter 4 mm Profildichte verschlechtern sich bereits maßgeblich die Nasseigenschaften, was insbesondere bei Allwetterreifen zu einer negativen Veränderung der technischen Eigenschaften führt.

Gesetzgeber gibt lediglich eine Regelung vor
Die einzige Regelung, die der Gesetzgeber über die Straßenverkehrsordnung festhält, widmen sich Anhängern mit einer Zulassung auf 100 km/h. Bei diesen dürfen die Reifen ein Maximalalter von sechs Jahren nicht überschreiten, anderenfalls drohen empfindliche Bußgelder. Dieses Maximalalter gilt übrigens auch dann, wenn der Anhänger nicht so oft ausgefahren wird - entscheidend ist also der Zeitpunkt des Einkaufs der Reifen.

Wer sich unsicher ist, wie alt die Sommerreifen oder Winterreifen sind, sollte einen Blick auf den Reifen selber werfen. Die Hersteller sind verpflichtet gut sichtbar ein Produktionsdatum aufzutragen, welches sich seitlich ungefähr mittig vom Reifen befindet - meistens in einem Oval. Gekennzeichnet ist das Produktionsdatum im Regelfall über eine vierstellige Zahl, wobei die Zahl "0808" dann beispielsweise für die achte Woche im Jahr 2008 stehen würde.

Individuell auf die Belastung der Reifen reagieren
Sommerreifen sind tendenziell die Art der Reifen, die am wenigsten ersetzt wird. Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass die Belastung nicht so stark ausfällt, während im Sommer zudem kaum einmal widrige Bedingungen herrschen. Auch hier sollte man aber nicht vergessen, dass heißer Asphalt oder häufige Autobahnfahrten die Reifen schneller abnutzen können, was einen vorzeitigen Austausch notwendig macht.

Winterreifen und speziell Allwetterreifen müssen häufiger ersetzt werden, da diese sich auch unter widrigen Bedingungen bewähren sollen. Insbesondere bei Allwetterreifen ist es empfehlenswert, der Richtlinie vom ADAC zu folgen und diese spätestens nach drei bis vier Jahren zu ersetzen beziehungsweise regelmäßig die Profildicke prüfen zu lassen.

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Rückfahrkamera nachrüsten: Darauf müssen Sie achten!
Rückfahrkamera nachrüsten: Darauf müssen Sie achten! sh | stvo.de

Neue Autos sind ab dem Werk mit einer Kamera und einem Bildschirm ausgestattet, die beim Einparken oder Rückwärtsfahren einen guten Überblick bieten. Ältere Kfz haben diese Technik meist nicht. Doch das ist kein großes Problem: Ohne großen Aufwand können Sie an Ihrem Auto eine Rückfahrkamera nachrüsten! Damit können Sie helfen, die Sicherheit in unübersichtlichen Bereichen wie Supermarktparkplätzen oder Parkhäusern zu steigern. Das ist vor allem von Bedeutung, wenn Sie mit großen SUVs oder Vans unterwegs sind. Aber auch Modelle aus der Mittelklasse von BMW oder Audi haben eine Rückfahrkamera. Sollten Sie planen, Ihr Auto nachträglich mit einer Rückfahrkamera auszustatten, finden Sie eine Vergleichstabelle zu Rückfahrkameras bei Warenvergleich.de.

Rückfahrkamera selber einbauen und viel Geld sparen
Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, können Sie in Ihrem Auto eigenhändig eine Rückfahrkamera nachrüsten. Dabei sparen Sie bares Geld: Die Kamera, den Monitor und die weitere Technik können Sie bereits ab 60 Euro kaufen. In der Werkstatt kosten die Einzelteile und der Einbau dagegen gut und gerne 1000 Euro! Alleine etwa 500 Euro müssen für die offizielle Technik des jeweiligen Automobilherstellers kalkuliert werden, zusätzlich kommt die Arbeitszeit der Mitarbeiter hinzu.

Dabei ist die Montage ein Kinderspiel! Früher war es nötig, lange Verbindungskabel durch das gesamte Auto zu verlegen, während das Video der Rückfahrkamera heute per Funk an den Bildschirm übertragen werden kann. Den Monitor montieren Sie einfach auf einem Saugnapf und bringen ihn an der Windschutzscheibe an. Den Strom erhält er über den Zigarettenanzünder. Die Kamera am Heck des Fahrzeugs ist so klein, dass sie im Rahmen des Kennzeichens verbaut ist. Es muss also ausgetauscht werden und mit einem Kabel an die Stromversorgung des Fahrzeugs angeschlossen werden.

Für größere Kfz, beispielsweise Kleintransporter, gibt es entsprechend größere Funk Rückfahrkameras. Diese werden nicht mehr am Kennzeichen montiert, sondern am oberen Ende von einer der beiden Hecktüren. Da die Kameras eine größere Fläche abdecken, ist hier der Effekt des Weitwinkelobjektivs noch deutlicher zu sehen. Das heißt: Die Umgebung wird sehr verzerrt dargestellt. Das sollten Sie beim Fahren beachten!

Das sind die Vorteile einer Rückfahrkamera!
Wenn Sie eine Rückfahrkamera nachrüsten, bringt das ausschließlich Vorteile mit sich:

  • Das Rangieren wird erheblich vereinfacht, weil Sie eine bessere Übersicht haben.
  • Weil der tote Winkel kleiner ist, können Sie auch kleine Objekte besser wahrnehmen.
  • Sie haben auch die Anhängerkupplung im Blick, deren Position sie ohne Hilfsmittel nur schätzen könnten.
  • Rückfahrkameras sind günstige Systeme, mit denen sich Unfälle vermeiden lassen.

Rückfahrkamera Test: Welche Systeme siegen?
Bevor Sie eine Rückfahrkamera nachrüsten, sollten Sie sich zunächst über die Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Produkte informieren. Fachmagazine führen regelmäßig Rückfahrkamera Tests durch. In einem aktuellen Vergleich aus dem Jahr 2018 ging das Modell Vega Solutions WT-7RM als Testsieger hervor. An ihm können gleich zwei Kameras angeschlossen werden. Eine Fernbedienung erleichtert es Ihnen, Einstellungen vorzunehmen. Einziger Nachteil des Systems ist, dass es nicht kabellos ist.

Das System Aplic mit Einparkhilfe des Herstellers CSL gewann den Rückfahrkamera Test in der Kategorie Preis-Leistungsverhältnis. Der Monitor, auf dem das Video angezeigt wird, ist zwar relativ klein, dafür ist er einklappbar.

Damit die Einparkhilfe funktioniert, werden mit dem Bildschirm und der Kamera gleich die passenden Sensoren mitgeliefert. Das führt dazu, dass auch dieses System an Kabel gebunden ist. Die beste Funk Kamera war im Test die Pathson DE036.

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