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Newsletter Frühling 2018

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Saisonkennzeichen beim Motorrad, worauf Sie beim Autotuning achten sollten, was bei einem Oldtimer-Kauf zu beachten und was bei einem Steinschlag zu tun ist.
Saisonkennzeichen beim Motorrad
Saisonkennzeichen beim Motorrad sh | stvo.de

Viele Motorradfahrer nutzen ihre Maschine in den Wintermonaten nicht. Wenn die Möglichkeit besteht, das Zweirad während dieser Zeit in einer Garage oder auf einem privaten Grundstück abzustellen, kann der Halter des Fahrzeugs ein Saisonkennzeichen beantragen. Der Vorteil ist, dass die Steuer und die Versicherung nur für die Monate entrichtetet werden muss, für die das Motorrad zugelassen ist.

Es gibt aber auch einen Nachteil. Das Zweirad darf nicht auf einer öffentlichen Straße abgestellt werden. Für die Monate, in denen das Saisonkennzeichen nicht gültig ist, gilt das Zweirad als abgemeldet. Es besteht keine Haftpflichtversicherung. Somit ist auch das Abstellen auf einer öffentlichen Straße nicht erlaubt und wird mit einer Strafe belegt, sollte es durch die Polizei zu einer Kontrolle kommen.

Beantragung eines Saisonkennzeichens
Das Saisonkennzeichen wird bei der Zulassungsstelle beantragt. Zuständig ist die Behörde des Wohnortes, an dem der Fahrzeughalter gemeldet ist. Optisch gleicht das Kennzeichen dem eines Motorrades, das für ein ganzes Jahr zugelassen ist. Der Unterschied ist, dass die Monate der Zulassung auf dem Kennzeichen vermerkt sind. So ist sofort ersichtlich, ob das Fahrzeug eine Zulassung besitzt oder nicht. Die Monate werden in Zahlen ausgedrückt. Wenn auf dem Kennzeichen eine 3-10 aufgedruckt ist, bedeutet dies, dass das Motorrad vom ersten März bis 31. Oktober auf der Straße bewegt werden darf. In den anderen Monaten ist es privat abzustellen. Die Maschine darf nicht gefahren werden. Dies gilt auch für die Fahrt zum TÜV. Sollte die Untersuchung in diese Monate fallen, benötigt das Zweirad eine Tageszulassung. Der Halter entscheidet selbst, in welchen Monaten er die Maschine fahren möchte. Eine Änderung des Zeitraums ist jederzeit möglich. Dafür ist jedoch der Gang zur Zulassungsstelle notwendig. Es muss ein neues Kennzeichen erteilt werden. Die Genehmigung für den Druck wird von der Zulassungsstelle erteilt. Zudem ist es notwendig, dass die neuen Daten in die Zulassung übernommen werden. Somit ist eine Änderung des Zeitraums mit Kosten verbunden. Diese können eingespart werden, wenn der Bedarf für die Nutzung des Motorrades vor der Erstzulassung genau ermittelt wird.

Maschine für den Winter vorbereiten
Entscheidet sich der Halter eines Motorrades für ein Saisonkennzeichen, ist es wichtig, dass er die Maschine entsprechend pflegt. Wird das Zweirad über mehrere Monate nicht bewegt, sollte es entsprechend vorbereitet werden. Von Vorteil ist es, wenn für die Wintermonate eine Garage zur Verfügung steht. In dieser steht das Motorrad nicht nur sicher, sondern auch vor den Witterungsverhältnissen geschützt. Steht ein Garten zur Verfügung, sollte nach Möglichkeit ein kleiner Carport errichtet werden. Von Vorteil ist es, wenn das Motorrad während des Winters ein wenig angehoben wird. Dies entlastet die Reifen. Bevor die erste Ausfahrt im Frühling unternommen wird, sollte die Maschine gewartet werden. Ein langsames Fahren auf den ersten Kilometern ist notwendig, da Bremsen und Kette über die Monate des Stillstands Rost ansetzen können. Dies ist normal. Der Rost verschwindet, nachdem einige Bremsvorgänge durchgeführt wurden. Grundsätzlich ist eine Überprüfung von Reifen, Bremsen, der Kette und der hydraulischen Flüssigkeiten vor der ersten Frühlingstour erforderlich.

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Autotuning: Worauf Autofahrer achten sollten
Autotuning: Worauf Autofahrer achten sollten sh | stvo.de

Für viele Autobesitzer stellt das Tuning des eigenen Autos ein Hobby dar, für das sie viel Geld ausgeben. Zudem wollen Autofahrer durch die Tuning-Maßnahmen ihre Individualität und die eigene Persönlichkeit präsentieren. Man unterscheidet beim Autotuning das Interieur- und Karosserietuning vom Fahrwerk- und Motortuning. Ersteres zielt meist lediglich auf optische Veränderungen ab, während letzteres die Fahreigenschaften des Fahrzeugs extrem beeinflussen kann. Gerade beim sicherheitsrelevanten Motor- und Fahrwerktuning sollten Sie daher einige Dinge beachten und im Zweifel lieber einen Fachmann konsultieren. Zudem sollten Sie wissen, dass viele Tuning-Maßnahmen dieser Art abnahmepflichtig sind.

Tuning-Zubehör fürs Auto kaufen – Aber wo?
Bevor Sie selbst mit dem Autotuning beginnen können, benötigen Sie natürlich die entsprechenden Tuning-Teile. Um das richtige Zubehör für das eigene Auto zu finden, empfiehlt es sich, in einem auf Tuning spezialisierten Shop zu suchen. So können Sie beispielsweise im Ktec-Design Store nach den verschiedenen Automarken filtern und bekommen dann nur das passende Zubehör angezeigt. Außerdem ist das Zubehör in solchen Shops besonders umfangreich und vielfältig, sodass für jeden Anspruch und jeden Fahrzeugtyp etwas Passendes zu finden ist. Beliebt ist beispielsweise das Offroad-Zubehör Isuzu D-Max ab 2012, das den Isuzu D-Max perfekt für Ausflüge ins Gelände ausrüstet.

Einstieg in die Welt des Autotunings – So klappt es
Grundsätzlich ist es für Tuning-Laien empfehlenswert, sich die einschlägige Fachliteratur zu Gemüte zu führen. Viele Autobücher oder Autozeitschriften haben sich auf eine bestimmte Automarke oder sogar auf ein bestimmtes Modell spezialisiert, sodass Sie die Informationen, die Sie für den Umbau benötigen, besonders schnell finden. Alternativ können Sie im Internet recherchieren: In Tuning-Foren gibt es zahlreiche Anleitungen in Schrift- und Videoform. Des Weiteren sind Tuner-Treffs eine gute Lösung, um sich genauer mit der Materie zu befassen und mit Menschen auszutauschen, die Ihre Leidenschaft teilen.

Autotuning: Selber erledigen oder den Fachmann ans Werk lassen?
Viele Arbeiten im Tuning-Bereich können Sie selbst durchführen. Andere jedoch verlangen Erfahrung und sollten aus Sicherheitsgründen lieber in die Hände eines Profis gelegt werden. Kleinere Veränderungen können Sie gefahrlos selbst erledigen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Partielle Lackierungen
  • Das Tönen der Scheiben
  • Die Folierung des Autos

Damit geben sich die meisten Autotuning-Fans aber nicht zufrieden. Oft sollen auch Veränderungen am Fahrwerk und an der Karosserie vorgenommen werden. So ist es zum Beispiel beliebt, das Auto tiefer zu legen. Dafür benötigen Sie natürlich mehr Know-how und vor allem auch mehr Equipment. Dann empfiehlt es sich, eine sogenannte Schrauberhalle anzumieten. Solche gibt es in zahlreichen großen Städten. Dort finden Sie alles, was Sie zum Tunen brauchen, wie etwa die Hebebühne, einen Druckluftkompressor und ein Schweißgerät. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Gleichgesinnten zusammenzuschließen, die vielleicht schon mehr Erfahrung haben als Sie. Grundsätzlich gilt aber: Wenn Sie die Radkästen, die Radreifenkombinationen oder die Achsensymmetrie verstellen möchten, sollten Sie das lieber einer Fachwerkstatt überlassen – auch wenn Sie das notwendige Fachwissen besitzen. Derartige Arbeiten sind sehr sicherheitsrelevant und sollten daher immer von einem Experten überprüft werden.

Herstellervorgaben müssen beachtet werden
Egal, ob es sich um kleine optische Veränderungen handelt oder ob Sie einen Komplettumbau vornehmen möchten: Die Verkehrstauglichkeit ist das A und O. Deshalb werden beim Tuning bestimmte Papiere benötigt, um ihre Verkehrstauglichkeit zu bestätigen. Beachten Sie daher immer die Herstellerangaben der Tuning-Teile, denn einige müssen gesondert zugelassen werden.

Besonders wichtig: Sicherheit und Langlebigkeit der Tuning-Teile
Damit eine optimale Langlebigkeit, Passform und Qualität der Tuning-Teile sichergestellt werden kann, bieten manche Autohersteller ein Werkstuning an. Es ist teurer als die Do-it-yourself-Variante, dafür aber auch zu 100 Prozent sicher und straßentauglich. Denken Sie daran: Nur Fahrzeugveränderungen, die von einer Prüfungsorganisation wie Dekra oder TÜV zugelassen sind und die die Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht verletzen, sind zulässig.

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Oldtimer – was ist beim Kauf zu beachten?
Oldtimer – was ist beim Kauf zu beachten? sh | stvo.de

Schon bei den Kleinsten unter uns sorgen sie für Begeisterung: Autos. In allen erdenklichen Farben und Formen füllen sie Spielzeugkisten und sorgen in Lebensgröße nicht nur bei Kindern für leuchtende Augen. Besonders schnittige Seltenheiten ziehen die Aufmerksamkeit vieler auf sich. Da ist es kaum verwunderlich, dass der Kauf eines Oldtimers der Traum zahlreicher Erwachsener ist.

Im Straßenverkehr geben sich Oldtimer durch das H-Kennzeichen zu erkennen. Mit einem Alter von mindestens 30 Jahren fallen die Wagen unter das Siegel „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“. Doch das Alter ist nicht die einzige Voraussetzung für das begehrte H-Kennzeichen. Um dieses zu erhalten, muss der Wagen sich im guten Erhaltungs- und Pflegezustand befinden sowie im Wesentlichen mit Originalteilen ausgestattet sein. Prüforganisationen wie TÜV, Dekra, GTÜ oder KÜS erstellen auf Anfrage Oldtimergutachten, die für den Erhalt eines H-Kennzeichens benötigt werden. Besitzer von Oldtimern profitieren mit dem H-Kennzeichen von steuerlichen Vergünstigungen und preiswerten Versicherungstarifen.

Den passenden Oldtimer finden
Die Suche nach dem richtigen Oldtimer ist eine Herausforderung mit Tücken. Die teilweise seltenen Fahrzeuge sind eine Investition, die nicht unüberlegt getätigt werden sollte. Auch wenn der Wagen auf den ersten Blick einwandfrei zu sein scheint, können benötigte Reparaturen und Ausbesserungen zur Kostenfalle werden. Vor dem Kauf ist es wichtig, sich zu informieren, in welchen Preisklassen sich Ersatzteile bewegen und ob diese überhaupt noch erhältlich sind. Erste Anlaufstellen für eine allgemeine Kaufberatung bieten beispielsweise der Oldtimer-Ratgeber des ADAC und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

Oldtimer können grundsätzlich aus privater Hand oder beim Händler erworben werden, wobei Händler meist durch eine Gewährleistung punkten. Kfz-Marktplätze im Internet bieten hingegen eine große Auswahl und günstige Preise. Die Online Plattform Classic-Trader beispielsweise dokumentiert detaillierte Fahrzeugbeschreibungen, Informationen zur internen Baureihe, Fahrgestell-, Motor- und Getriebenummern, Herstellerfarbbezeichnung der Lackierung und vieles mehr. Mit der Suchmaske von Classic-Trader finden Sie Mercedes-Benz Oldtimer und viele andere Marken mit nur wenigen Klicks.

Tipps für den Oldtimer-Kauf

Auf Oldtimer-Käufer warten leider immer wieder Kostenfallen und Betrüger. Daher gibt es vor und während der Besichtigung einiges zu beachten. Bereits vorab kann geklärt werden, ob Motor- und Karosserienummer übereinstimmen (Matching Numbers), Umbaumaßnahmen festgehalten wurden und die Unterlagen wie das Bordhandbuch vollständig sind. Eine nachvollziehbare Historie ist wertsteigernd und gibt Sicherheit. Dazu gehören originale Kaufunterlagen, Rechnungen und Fotos von Reparaturen und Restaurierungsarbeiten.

Ist der Tag der Besichtigung des begehrten Oldtimers dann gekommen, sollte man sich als Laie Unterstützung von Fachleuten holen. Oft helfen auch Markenclubs mit Tipps für den Kauf von Oldtimern. Für die Kontrolle von Spaltmaßen, Lack, Dichtungen und Gummis, Innenraum, Koffer- und Motorraum ist ein geübtes Auge notwendig. Auch das Starten des Oldtimers und die Probefahrt können Hinweise auf eventuelle Schäden liefern. Ein allgemeines Kurzgutachten von Prüfungsorganisationen wie TÜV, Dekra oder dem ADAC kann für eine grobe Einschätzung des Kaufobjektes genügen. Als sicheres Qualitätssiegel ist ein ausführliches Gutachten empfehlenswert. Die Gutachten haben ihren Preis, können die Kaufentscheidung jedoch erheblich erleichtern und vor Fehlkäufen schützen.

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Steinschlag – was nun?
Steinschlag – was nun? sh | stvo.de

Meist entstehen Steinschläge am Auto, wenn sich ein Stein im Reifen des Vorausfahrenden eingeklemmt hat und sich durch die Rotation des Reifens löst. Oder der Stein auf der Fahrbahn liegt und beim Kontakt mit dem Reifen aufgewirbelt wird. Trifft der Stein dann die Windschutzscheibe, kann ein Steinschlag entstehen.

Was ist zu tun?
Nachdem ein Steinschlag aufgetreten ist, sollte bei nächster Gelegenheit angehalten werden, um den Schaden zu prüfen. Es sollte dabei auch der Rest des Wagens untersucht werden, ob dort auch Beschädigungen vorliegen. Der Schaden auf der Scheibe sollte mit einem wasserfesten Aufkleber abgeklebt werden, um zu verhindern, dass Wasser und Schmutz eindringen.

Für eine genaue Begutachtung sollte ein Fachmann aufgesucht werden, um zu beurteilen ob die Scheibe repariert werden kann oder ausgetauscht werden muss. Auch sollte die Versicherung über den Schaden informiert werden.

Ein Steinschlag kann repariert werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Der Steinschlag befindet sich nicht im Sichtfeld des Fahrers (Sichtfeld = Fläche vor dem Fahrer, komplette Höhe der Scheibe).
  • Der Steinschlag ist mindestens 10 cm vom Rand der Scheibe entfernt.
  • Der Steinschlag hat einen Durchmesser von maximal 5 mm.
  • Der Steinschlag hat nur die Außenseite der Scheibe beschädigt und nicht die Innenseite sowie die Folie zwischen Innen- und Außenseite.
  • Es ist kein Schmutz oder Wasser in die Scheibe eingedrungen.

Reparatur:
Bei einem Austausch der Scheibe, müssen unter anderem Verkleidungsteile, Rückspiegel, Windfang und Scheibenwischer ausgebaut werden. Dann kann die Scheibe komplett entfernt und eine neue eingeklebt werden. Anschließend werden alle Teile wieder an das Auto angebracht. Der Kleber muss ca. ein bis drei Stunden aushärten – danach sollte das Auto noch 48 Stunden vor Belastungen (z. B.: Waschanlage, Hebebühne) geschützt werden, da die Schreibe erst nach dieser Zeit wieder voll belastbar ist.

Kann der Steinschlag repariert werden, wird die betroffene Stelle gereinigt und mit einer Vakuumpumpe die Luft aus der schadhaften Stelle entfernt. Anschließend wir die Stelle mit einem Harzkleber aufgefüllt. Nachdem der Kleber mit UV-Licht ausgehärtet wurde, ist die Scheibe wieder in Ordnung. Je nach Beschädigung kann es jedoch sein, dass es optisch noch auffällt.

Kosten:
Für einen kompletten Austausch der Scheibe können zwischen 400 und 1000 Euro anfallen. Die Selbstbeteiligung bei Teilkasko liegt hier bei ca. 150 Euro. Kann die Scheibe repariert werden, liegen die Kosten bei ca. 50 bis 100 Euro und werden in der Regel komplett von der Teilkasko übernommen.

Generell sollte nicht zu lang mit einer Reparatur gewartet werden, da aus einem kleinen Steinschlag ein großer Riss werden kann. Neben der Sicht kann dieser auch die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen, da die Frontscheibe auch als Versteifung der Karosserie dient.

Quellen:
ADAC
AutoBild

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