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Newsletter Winter 2018

Was Sie in diesem Newsletter erwartet: Feuchtigkeit im Auto - wie Sie Nässe im Innenraum loswerden, Neuerungen des Tatbestandskatalogs und Tipps für eine günstige Autoversicherung.
Feuchtigkeit ade – Wie Sie Nässe im Auto wieder loswerden
Feuchtigkeit ade sh | stvo.de

In der kalten Jahreszeit kennen Autofahrer die typischen Probleme: Glatte Straßen, zugefrorene Windschutzscheiben, beschlagene Fenster im Auto selbst. Während die ersten beiden mit Salz und Eiskratzer bekämpft werden können, sind viele bei letzterem ratlos. Wie entsteht Feuchtigkeit im Auto und was kann man dagegen tun?

Beschlagene Scheiben sind gefährlich, da sie das Sichtfeld verringern und somit das Unfallrisiko erhöhen. Eine weitere Gefährdung entsteht oft dadurch, dass Fahrer versuchen die Scheiben mit Ärmel, Schwamm oder Lappen während der Fahrt frei zu bekommen – mit wenig Erfolg. Zudem können Schimmel und Rost als Folge von Feuchtigkeit im Auto entstehen. Das Sammeln und Gefrieren von Wasser im Innenraum kann auf die kalte Luft und die vermehrte Nässe im Herbst und Winter zurückgeführt werden. Kalte Luft kann Feuchtigkeit von Regen oder Schnee weniger speichern als warme. Daher wird diese an die Umwelt abgegeben.

Nasse Schuhe, Regenschirme oder Jacken können dazu beitragen, dass Nässe im Auto entsteht. Polster trocknen schlecht in der Kälte, daher ist es ratsam, Bekleidungsstücke wie Schuhe vor dem Einsteigen von Schnee und Nässe zu befreien.

Zudem eignen sich im Winter Gummi-Fußmatten besser als solche aus Textil, da Gummi keine Feuchtigkeit zieht und schnell gesäubert werden kann. Textilmatten müssen dagegen mit Wärme getrocknet werden.

Nässe im Auto kann ebenso durch verstopfte Ablaufschläuche entstehen. So blockieren Laub oder Schmutz den Wasserablauf von der Heizung. Auch verstopfte Ablaufschläuche von Schiebedächern können für Feuchtigkeit verantwortlich sein. Deswegen sollten Schläuche regelmäßig überprüft werden und notfalls in einer Werkstatt gereinigt werden.

Ein weiterer Grund können undichte Autotüren oder –fenster sein. Wasser kann sich in den Dämmmaterialen sammeln und so in das Auto gelangen. Auch hier empfiehlt es sich, regelmäßige Überprüfungen durchzuführen und das Material zu pflegen.

Sollte Nässe bereits im Auto vorhanden, sind Klimaanlage und Heizung eine mögliche Abhilfe. Das Durchlüften kann dazu beisteuern die Feuchtigkeit aus der Luft nach draußen zu leiten. Diese Lösung eignet sich allerdings nur bei einer geringeren Menge an Nässe im Auto.

In vielen Baumärkten gibt es außerdem Autoentfeuchter. Diese sind oft als Kissen verfügbar und können durch ihre Größe gut im Auto platziert werden. Sie sind vor allem ratsam, wenn hauptsächlich Kurzstrecken gefahren werden, bei denen sich das Auto nicht komplett erwärmen kann. Die gleiche Wirkung haben übrigens die Hausmittel Reis, Katzenstreu oder Kaffee.

Bei bestehender Feuchtigkeit ist es dennoch nötig eine Werkstatt aufzusuchen, um das Problem professionell lösen zu lassen, damit eine sichere Fahrt in der kalten Jahreszeit unterstützt wird.

Quellen: ADAC, autobild.de, autohaus-weigl.de, werkstatt-tipp.de

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Tatbestandskatalog 2017: Diese Neuerungen treten am 1. November 2017 in Kraft
Tatbestandskatalog 2017 sh | stvo.de

Auch 2017 wurden wieder Änderungen im bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog vorgenommen, die am 1. November 2017 in Kraft treten. Straßenverkehrsbehörden und Verkehrspolizei müssen also künftig Neuerungen beachten, die hier zusammengefasst sind.

Bußgeldkatalog und Tatbestandskatalog
Der Bußgeldkatalog regelt, welche Verstöße im Verkehr mit welcher Strafe geahndet werden. Der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog enthält die Tatbestände des Bußgeldkatalogs sowie weitere Tatbestände von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr, die häufig vorkommen. Die Gliederung des Tatbestandskatalogs entspricht der Gliederung der StVO und der StVZO.

Neuer Tatbestandskatalog: Diese Änderungen gelten ab November 2017
Im neuen Tatbestandskatalog wurden neben vielen redaktionellen Anpassungen, folgende wichtige Änderungen vorgenommen:

  • Künftig muss mit Bußgeld rechnen, wer einen Rollstuhlfahrer befördert, obwohl das Fahrzeug nicht mit einem Rollstuhlstellplatz und einem Rollstuhlrückhaltesystem ausgestattet ist. Dafür sieht der neue Tatbestandskatalog ein Bußgeld zwischen 30 und 35 Euro vor. Das betrifft den § 35a StVZO.
  • Fahrzeugführer, die Anhänger führen, deren Beschaffenheit nicht den Vorschriften entspricht und somit die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird, müssen gemäß § 30 StVZO künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 135 Euro rechnen.
  • Wer mit seinem Fahrzeug einen mit einem Andreaskreuz gekennzeichneten Bahnübergang überquert, ohne den Vorrang eines Schienenfahrzeugs zu beachten, wird nach neuem Tatbestandskatalog mit 80 bis 120 Euro bestraft. Je nachdem, ob der Fahrzeugführer nur sich selbst oder andere gefährdet oder gar einen Unfall verursacht hat. Das betrifft § 41 Abs. 1 iVm. Anlage 2 StVO.
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Tipps für eine günstige Autoversicherung
Tipps für eine günstige Autoversicherung sh | stvo.de

Besonders für Fahranfänger ist die KfZ-Versicherung oftmals ein heikles Thema. Die fehlenden Fahrerfahrungen sowie die Tatsache, dass junge Fahrer statistisch gesehen häufiger Unfälle verursachen, haben einen Kostenaufschlag zur Folge. Infolgedessen müssen Fahranfänger mit sehr hohen Kosten rechnen. Mit einigen Tipps lassen sich diese auch für Autofahrer, die erst mit dem Autofahren begonnen haben, senken.

Tipp 1: Mit den Eltern zusammentun und die Regelungen für einen Zweitwagen nutzen
Fahranfänger mit einem eigenen Auto haben die Möglichkeit, dieses als Zweitwagen anmelden zu lassen – wenn die Eltern mitspielen. Es ist ratsam, das Auto beispielsweise über die Kfz-Versicherung der Eltern oder gar Großeltern anzumelden. So ist eine Einstufung in die SF-Klasse ½ möglich. Diese bietet weitaus günstigere Konditionen als die SF-Klasse 0. Eine Alternative dazu ist die Übernahme eines Autos von einem Verwandten, der das Auto ohnehin abgeben möchte. Dieser kann die günstigere Schadenfreiheitsklasse weitergeben.

Tipp 2: Die Fahrzeug-Typklasse berücksichtigen
Die Typklasse des Wagens bestimmt den Beitrag der Kfz-Versicherung mit. Die Versicherung unterscheidet hierbei zwischen 16 verschiedenen Typklassen. Dabei spielt die Statistik eine entscheidende Rolle. Ein Fahrzeugtyp, das häufig in der Unfall- oder Diebstahl-Statistik auftaucht, fällt in eine höhere (teurere) Fahrzeugklasse als Modelle, auf die diese Faktoren nicht zutreffen. Es lohnt sich also, sich vor dem Autokauf über die Typklasse des möglichen Wagens zu informieren. Mit der richtigen Auswahl lassen sich hier bis zu 80 Prozent der Kosten einsparen.

3. Tipp: Die Angebote der Kfz-Versicherungen miteinander vergleichen
Viele Angebote der einzelnen Versicherungen weichen preislich erheblich voneinander ab. Es lohnt sich daher, die verschiedenen Versicherungen genaustens unter die Lupe zu nehmen, um eine günstige Autoversicherung wie z.B. auf Autoversicherung-Vergleich.info zu finden.

4. Tipp: Rabatte und Abos geschickt für sich nutzen
Kfz-Versicherungen gewähren zahlreiche Rabatte, die auch Fahranfänger für sich nutzen können. Fahrer, die über eine Garage verfügen, können diese bei der Versicherung angeben. Das Auto ist mit der Unterbringung in einer Garage besser davor geschützt, gestohlen oder beschädigt zu werden. Eine Auto, das in der Garage parkt, ist außerdem geschützter vor Witterungs- und Wetterbedingungen. Für die Versicherung ist das attraktiver und Einsparungen sind die Folge.

Weitere Rabatte winken Autofahrern, die im Jahr selten fahren oder weniger als 15.000 Kilometer jährlich verfahren. Es lohnt sich daher, im Vorfeld zu prüfen, wie häufig das Auto tatsächlich on Tour ist. Weitere Indikatoren, um Rabatte zu bekommen, sind bestimmte Berufszweige und Abos. Beamte und Landwirte, die nachweislich dieser Berufsgruppe angehören, bekommen spezielle Rabatte. Manche Abos wirken sich ebenfalls günstig auf die Kfz-Versicherung aus. Dazu zählen Monatsfahrkarten, eine Bahn-Card, aber auch eine Mitgliedschaft beim ADAC.

Bei der jährlichen Zahlung lassen sich zudem bis zu zehn Prozent des Gesamtpreises gegenüber einer monatlichen Zahlung der Kfz-Versicherung einsparen.

5. Tipp: Bewusst zwischen einer Voll- oder Teilkaskoversicherung wählen
Für Anfänger im Straßenverkehr lohnt es sich, den eigenen Versicherungsumfang genau zu bemessen. Eine Kfz-Versicherung ist ein Muss, anders verhält es sich jedoch mit der nicht verpflichtenden Kaskoversicherung. Rund 80 Prozent aller Autofahrer haben entweder eine Teil-, oder eine Vollkaskoversicherung.

Eine Teilkaskoversicherung versichert gegenüber Schäden am eigenen Wagen. Die Vollkaskoversicherung erweitert diesen Schutz um einige Komponenten, zu denen auch Unfallschäden gehören, welche der Fahrer selbst verursacht hat. Auch Schäden, die durch die Gewalteinwirkungen Dritter entstehen, zählen dazu. Neulinge im Straßenverkehr sollten abwägen, welche Versicherung sinnvoll erscheint.

Für Fahrer, die wenig unterwegs sind oder nur in bestimmten Gebieten fahren, reicht oftmals eine Teilkaskoversicherung aus. Für ältere Fahrzeuge ist eine Vollversicherung manches Mal ebenfalls nicht mehr sinnvoll. Dies gilt besonders für Fahrzeuge, die älter als fünf Jahre sind.

Mit einer Werkstattbindung lassen sich ebenfalls bis zu 20 Prozent der Versicherungskosten einsparen. Bei einer Werkstattbindung wählt die Versicherung nach einem Unfall die Werkstatt aus, welche die Reparaturen durchführen soll. Dies ist zumeist eine Partnerwerkstatt, welche den Auflagen der Versicherung folgt und oftmals stichprobenartig überprüft wird.

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Die Bewertung eines Gebrauchtwagens ist in verschiedenen Situationen sinnvoll, z.B. bei einem geplanten Autoverkauf, wenn das Auto in Zahlung gegeben werden soll, oder vor einer anstehenden teuren Reparatur. Wenn Sie den tatsächlichen Restwert Ihres Autos kennen, können Sie bei Preisverhandlungen sicher auftreten.

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