Beim Blitzmarathon hat die Polizei mehr Autofahrer erwischt als bei der Premiere vor einem Jahr.

Von rund drei Millionen kontrollierten Wagen seien 93.000 Fahrer zu schnell gewesen, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium mit. Damit habe die Quote bei drei Prozent gelegen. Somit hätten sich 97 Prozent der Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten.

Sie sind unauffällig und besonders präzise: Mit digitalen Radarfallen will Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Druck auf Raser erhöhen und für mehr Verkehrssicherheit in Bayern sorgen. Am Montag, den 16.06.2014, wird das Geschwindigkeitsmesssystem TraffiStar S 330 nach einer erfolgreichen Probephase im Freistaat eingeführt. Die Super-Blitzer sollen etwa an Schilderbrücken über Autobahnen angebracht werden, teilte das Ministerium mit. Startschuss ist an der Autobahn 99 bei Aschheim (Kreis München).

Am 12.06.14 startet die Fußballweltmeisterschaft und die ganze Nation ist im Fußballfieber! Spätestens bei den ersten Siegen werden die Deutschlandflaggen ans Autofenster geklemmt und mit lautem Hupen wird beim Autokorso die Nationalelf gefeiert. Ist dies aber erlaubt? Darf man denn überhaupt Fähnchen ans Fenster klemmen und hupend durch die Straßen fahren oder muss man sich auf Strafen einstellen? Laut StVO § 30 (1) ist „bei der Benutzung von Fahrzeugen […] unnötiger Lärm […] verboten“.

Ab dem 1. Juli 2014 muss in jedem Fahrzeug, das in Deutschland zugelassen ist, eine Warnweste vorhanden sein. § 53a StVZO wird dahingehend erweitert. Leider verpflichtet die Vorschrift nicht für jeden Insassen eine Weste und auch das Tragen beim Verlassen des Autos außerhalb von Ortschaften bleibt weiterhin keine Pflicht.

Auf dem Weg von und zur Arbeit ist man durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das Bundessozialgericht hat in einem Urteil (BSG, Az. B 2 U 3/13 R) nun einen Sonderfall zur Erdbeerzeit geregelt: Wer auf dem Weg zur Arbeit eine Vollbremsung vornimmt, um am Straßenrand angebotene Erdbeeren zu kaufen, fällt nicht unter die Wegeunfallversicherung. Es handelt sich hier um ein privates Geschäft – Verletzungen durch einen Auffahrunfall sind daher nicht abgesichert.