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KFZ Versicherung kündigen: Frist zum Jahresende nicht versäumen

sh | stvo.de - 16.10.2019

Autofahrer haben von der KFZ-Steuer bis zum Treibstoff einige Kosten zu tragen. Dies gilt auch für die Versicherung, egal ob Sie den gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtschutz oder eine zusätzliche Kaskoversicherung gewählt haben. Damit Ihre KFZ-Versicherung ab dem Jahr 2020 mehr Geld in Ihrem Portmonee lässt, ist der Vergleich der KFZ-Tarife aktuell lohnenswert. Bis zum 30. November als Frist ist eine reguläre Kündigung Ihres bestehenden Vertrages möglich.

 

Geld sparen und starke Leistungen erhalten

Kein Autofahrer hat Geld zu verschenken. Auch Sie werden vermeiden wollen, durch Verstöße gegen die StVO teure Bußgelder zu zahlen oder mit einer offensiven Fahrweise teuren Sprit zu verfahren. Genau dieser Vorsatz sollte auch für Ihre KFZ-Versicherung gelten. Die Tarife und Angebote der Autoversicherer in Deutschland verändern sich stetig und machen eine jährliche Überprüfung lohnenswert, ob ein Wechsel zum nächsten Jahr hin lohnt.

Alleine eine Minimierung des Jahresbeitrags sollte dabei nicht im Vordergrund stehen. Schließlich möchten Sie sich in jeder Verkehrssituation auf einen starken Schutz verlassen können. Legen Sie deshalb im Vorfeld fest, was Sie von Ihrer Versicherung für das nächste Jahr erwarten. Diese Bedürfnisse können sich im Laufe der Zeit ändern. So ergibt beispielsweise der Schutz einer Vollkaskoversicherung für neuwertige Fahrzeuge Sinn, bei älteren KFZ steht der Versicherungsbeitrag oft nicht mehr im Verhältnis zum Restwert bei einem Totalschaden. Klären Sie dies ab und entscheiden Sie sich anschließend für eine KFZ-Versicherung, die Ihnen das persönlich beste Preis-Leistungs-Verhältnis zusichert.

 

Rechtzeitig vergleichen und kündigen

Ohne Angabe von Gründen können Sie Ihre Autoversicherung zum Jahresende kündigen und ab dem neuen Kalenderjahr zu einem anderen Anbieter wechseln. Stichtag für den Eingang Ihrer Kündigung ist der 30. November. Schon jetzt kennen die KFZ-Versicherungen in Deutschland die neuen Typ- und Regionalklassen, so dass ein Vergleich der Angebote bereits lohnt.

Wenn Sie selbst wenig Überblick über das Thema Versicherungen haben, lassen sich Vergleich und Kündigung an einen Dienstleister überzeugen. Online-Portale wie Volders haben sich auf diesen Service spezialisiert, was nicht alleine für die KFZ-Versicherung als Vertragsart gilt. Hier leisten Sie lediglich online eine Unterschrift und erteilen den Auftrag zur Kündigung, die hiernach rechtssicher vom Dienstleister durchgeführt wird.

 

Kündigung nach dem Stichtag weiterhin möglich?

Selbst, wenn Sie den Stichtag 30. November verpassen sollten, kann unter Umständen eine Kündigung weiterhin möglich sein. Dies gilt, wenn Sie Anfang bis Mitte November von Ihrer Versicherung eine Mitteilung über die Beitragsanpassung zum neuen Jahr erhalten haben und Ihre Versicherungsprämie steigt.

Sobald sich nur in einer der verschiedenen Tarifsparten Ihr Beitrag erhöht hat, löst dies ein vierwöchiges Sonderkündigungsrecht aus. Je nach Zeitpunkt der Mitteilung hätten Sie noch einige Tage oder Wochen mehr, nach dem 30. November eine Kündigung bei Ihrer Versicherung einzureichen. Hier muss allerdings aus dem Kündigungsschreiben eindeutig hervorgehen, dass es sich um eine Sonderkündigung handelt und Sie aufgrund des höheren Beitrags den Vertrag aufgeben möchten.

 

Unser abschließender Tipp zur Kündigung

Natürlich möchten Sie die Sicherheit haben, dass Ihre Versicherung Ihre Kündigung fristgerecht erhalten hat. Dies wird zum Problem, wenn nur noch wenige Tage bis zur genannten Frist vergehen. In diesem Fall ist es dringend zu empfehlen, Ihre Kündigung als Einschreiben zu versenden und durch einen Rückschein die Bestätigung des Kündigungseingangs zu erhalten.

Auch diese formale Hürde mit zusätzlichen Kosten für das Einschreiben entfällt, wenn Sie die Kündigung mit einem Dienstleister durchführen. Dieser ist mit den rechtlichen Regelungen des Kündigungsrechtes vertraut und sorgt dafür, dass Ihre gewünschte Kündigung fristgerecht durchgeführt wird.