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Was muss beim Reifenwechsel beachtet werden

sh | stvo.de - 06.05.2019

Jedes Frühjahr steht für Fahrzeughalter der Reifenwechsel an. Aus den Winter- werden Sommerreifen und im Herbst verhält es sich umgekehrt. Dies ist wichtig, damit das Profil der Pneus stets zu den Witterungsverhältnissen der Jahreszeit passt. Was es beim Reifenwechsel zu beachten gibt und warum er so wichtig ist, wird im Folgenden erläutert.

 

Faustregel: Von O bis O beachten

Die Eselsbrücke für den Wechsel der Reifen lautet "O bis O". Das heißt, von Ostern bis Oktober sollte ungefähr mit Sommerreifen und von Oktober bis Ostern mit Winterreifen gefahren werden. Der Wechsel ist sehr wichtig, denn die unterschiedlichen Reifenprofile sind den entsprechenden Wetterbedingungen des Sommers und Winters optimal angepasst. Dadurch ist jederzeit die Fahrsicherheit gewährleistet. Das Profil der Winterreifen weist Zähne und eine größere Profiltiefe auf, sodass selbst bei schlechten Fahrbahnverhältnissen ausreichend Bodenhaftung besteht. Bei Sommerreifen hingegen hält die Gummimischung höheren Temperaturen stand. Wer hochwertige Sommerreifen benötigt, wird unter oponeo.de fündig. Hier gibt es die meist verkauften, beliebtesten Reifen von namhaften Herstellern wie Pirelli, Bridgestone, Michelin oder Continental, die optimale Qualität und günstigen Preis vereinen. Darüber hinaus ist Oponeo ein zertifizierter und geprüfter Anbieter.

 

Wann werden neue Reifen benötigt?

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Profil der Pneus mindestens 1,6 mm tief sein muss. Experten raten jedoch dazu, Reifen schon bei einer Mindestprofiltiefe von 4 mm auszutauschen. Bei Beulen oder Rissen an der Flanke kann die Karkasse beschädigt sein. Auch in diesem Fall sollten die Reifen ausgetauscht werden. Daneben sind eine Materialermüdung oder sonstige Beschädigungen möglich, die ebenso einen Wechsel erforderlich machen, da der Reifen platzen kann. Bei abgenutzten Reifen verlängert sich der Bremsweg und die Fahrstabilität wird beeinträchtigt. Damit erhöht sich das Risiko für Unfälle im Straßenverkehr. Ein schräges Auffahren auf Bordsteine oder Fremdkörper wie Nägel können Reifen stark beschädigen, sodass sie ausgetauscht werden müssen. Sie sollten daher ab und an auf Abnutzungserscheinungen untersucht werden. Dabei empfiehlt es sich, auch die Profildichte und den Reifendruck zu prüfen. Die Gummimischung eines Reifens kann mit der Zeit spröde und hart werden. Sommerreifen sollten daher nach acht und Winterpneus nach sechs Jahren ausgewechselt werden, auch wenn der Zustand sonst noch gut ist. Das Herstellungsdatum ist mit der DOT-Nummer in den Reifen eingeprägt.

 

Die Reifen werden folgendermaßen gewechselt:

Die Reifen dürfen niemals diagonal untereinander ausgetauscht werden. Durch eine Beschriftung mit Kreide können Verwechslungen verhindert werden. Danach wird an einer Tankstelle der Reifendruck überprüft. Nach einer Fahrstrecke von rund 100 km werden die Schrauben noch einmal nachgezogen.

 

Zusammenfassung

Der Zeitraum für den Reifenwechsel ist gesetzlich nicht genau festgelegt, Sicherheitsexperten empfehlen die Faustregel "O bis O". Oktober bis Ostern werden also Winterreifen gefahren und danach sollte zu Sommerreifen gewechselt werden. Sommer- und Winterreifen haben verschiedene Profile und Gummimischungen. Damit bieten sie der Witterung entsprechend auf der Straße den bestmöglichen Halt. Harte Reifen für den Sommer haften bereits bei niedrigen Plus-Graden nicht mehr so gut auf der Straße. Die weichen Winterreifen hingegen bereiten in der warmen Jahreszeit Schwierigkeiten beim Bremsen. Neben den Witterungsverhältnissen gibt es auch andere Gründe wie Verschleiß, Beschädigungen oder ein erhöhtes Alter, die den Wechsel der Reifen erforderlich machen.