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Spartipps für Autofahrer

sh | stvo.de - 31.03.2017

Das Leben in Deutschland ist nicht günstig. Verbraucher sehen sich steigenden Mietpreisen, steigenden Lebensmittelpreisen und wachsenden Ausgaben in vielen Lebensbereichen gegenüber. Für immer mehr Menschen ist der Besitz eines Autos dabei zu einer kostspieligen Notwendigkeit geworden. Nicht selten kommt es vor, dass ein Auto ein enorm großer Kostenpunkt im Haushaltsbudget ist. Dabei kommen hier nicht nur die Anschaffungskosten zum Tragen, die häufig mit einer Ratenzahlung für einen Kredit verbunden sind – auch die Versicherung, die Wartung oder der Spritverbrauch machen sich im Geldbeutel bemerkbar.

Allerdings gibt es ein paar tolle Möglichkeiten für Autofahrer, um die monatlichen Ausgaben zu optimieren. Mit den richtigen Spartipps wird dabei nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch das Fahrzeug. So ist es ein Kinderspiel, alle Vorzüge eines Autos zu genießen, ohne am Monatsende vor einem leeren Konto zu stehen.

 

Die richtige Fahrweise macht einen großen Unterschied

Autofahren ist nicht gleich Autofahren! Mit einem guten Fahrverhalten wird der Motor geschont und der Kraftstoffverbrauch lässt sich merklich senken. Dies spart Geld für die Wartung und Reparatur und die Verbraucher müssen den Weg zur Tankstelle seltener antreten.

Insbesondere ältere Modelle sollten mit Vorsicht gefahren werden. Die alten Fahrzeuge haben generell einen höheren Kraftstoffverbrauch als neue Modelle. Große und regelmäßige Beschleunigungswechsel greifen den Kraftstoff besonders stark an. Eine gleichmäßige Fahrweise zu einer konstanten Geschwindigkeit optimiert den Benzinverbrauch. Denn je häufiger beschleunigt oder abgebremst wird, umso mehr Kraftstoff wird im Motor verbrannt. Auch neue Fahrzeuge können kraftstoffschonend gefahren werden. Möchte man den Verbrauch aktiv senken, ist das Ausrollen eine gute Methode. Ein frühzeitiges Abbremsen und das anschließende Ausrollen an Ampeln oder Stoppschildern ist äußerst effektiv. Weitere hilfreiche Tipps zur richtigen Fahrweise stellt unter anderem der ADAC zur Verfügung.

Raser verlieren

Ein schnelles Fahren macht sich sofort im Spritverbrauch bemerkbar. Da es in Deutschland auf den Autobahnen kein Tempolimit gibt, lassen sich viele Fahrer aber dazu verleiten, auszutesten, was das Fahrzeug zu bieten hat. Neben der hohen Unfallgefahr, die das Rasen mit sich bringt, kommt auch schnell ein leerer Tank hinzu. Außerhalb Deutschlands gibt es in vielen Ländern ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h. Dieses Tempo wird allgemein als eine sichere Fahrgeschwindigkeit angesehen. Wer sich während der Fahrt das eigene Limit von 120 km/h setzt, ist sicher und vor allem günstig unterwegs.

In die Gänge kommen

Eine geringe Drehzahl schlägt sich in einem geringen Verbrauch nieder – umso höher der Gang, umso geringer die Drehzahl. Dies bedeutet, dass es allgemein von Vorteil ist, in einem hohen Gang zu fahren. Fahrzeuge der neuesten Generation geben einen automatischen Hinweis auf den effektivsten Gang. Wer auf diese Anzeige noch verzichten muss, der sollte den Drehzahlmesser im Auge behalten. Sobald dieser 2.000 Umdrehungen in der Minute erreicht, ist es an der Zeit einen Gang hoch zu schalten.

Der passende Reifendruck ist wichtig

Ist der Reifendruck nicht ausreichend, steigert das nicht nur den Kraftstoffverbrauch, es birgt auch ein hohes Sicherheitsrisiko. Der Reifendruck muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden, und wenn nötig, auch angepasst werden. Moderne Leichtlaufreifen arbeiten mit einem niedrigen Rollwiderstand. Die richtigen Reifen mit dem korrekten Reifendruck sind ein einfacher Weg, um den Spritverbrauch zu optimieren.

Unterwegs mit leichtem Gepäck

Wer dazu neigt jede Menge unnötiges Gewicht im Auto zu lagern, der erhöht auch ungewollt den Spritverbrauch. Je höher das zu bewegende Gesamtgewicht des Fahrzeuges, umso höher der Verbrauch. Der alte Werkzeugkasten, eine vergessene Umzugsbox oder drei Wasserkästen im Kofferraum sind demnach nicht nur störend, sie erhöhen auch die Benzinkosten.

Öfter mal den Wagen stehen lassen

Wer sich an den Luxus eines Autos gewöhnt hat, gibt diesen nur ungern auf. Nicht selten lassen sich die Verbraucher dazu hinreißen, auch kleine Strecken mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Der Weg zum Bäcker um die Ecke ist dabei in vieler Hinsicht unsinnig. Ein kalter Motor ist ein echter Spritfresser. Für die kleinen Wege ist es entsprechend nicht möglich, mit einem effizienten Spritverbrauch zu fahren. Darüber hinaus ist es selten eine Zeitersparnis, den Wagen aus der Garage zu holen, an drei Ampeln zu warten und anschließend einen Parkplatz zu suchen. Ein kleiner Spaziergang tut außerdem der Gesundheit gut.

Günstige Versicherungen und Dienstleister nutzen

Ein großer Kostenfaktor für jeden Fahrzeugbesitzer ist die Versicherung. Es gibt unzählige Angebote von diversen Dienstleistern. Hier eine gut informierte Wahl zu treffen, ist besonders wichtig. Denn so ist nicht nur ein guter Preis garantiert, sondern auch eine gute Leistung gesichert. Mit den richtigen Tricks ist es dabei ein Kinderspiel, die passende Police zu finden. Der Versicherer RV24 hat 5 Spartipps für die Autoversicherung zusammengestellt. Diese hilfreichen Tipps sind ein weiterer Weg, um das Budget zu schonen.

Für eine umfassende Wartung ist es wichtig, einen zuverlässigen Dienstleister zu nutzen. Eine gute Werkstatt kann nicht nur mit fairen Preisen überzeugen, sondern ist auch in der Lage, die individuellen Anforderungen des Fahrzeuges optimal zu betreuen. Autofahrer sollten auf keinen Fall darauf verzichten, den Motor regelmäßig warten zu lassen. Werden kleine Unstimmigkeiten frühzeitig entdeckt und behoben, lassen sich langfristige und teure Probleme oft vermeiden.

Spartipps für Autofahrer in der Übersicht: